Ottomotor

Der Ottomotor wurde nach seinem Entwickler Nikolaus August Otto (1832 – 1891) benannt und fand im Jahr 1876 seine Markteinführung. Das damals entworfene Konzept ist auch heute noch aktuell und wird auch in neuen und modernen Motoren weiterhin genutzt.

Aufbau und Funktion des Ottomotors

Kurz formuliert ist der Ottomotor ein Verbrennungsmotor, der durch ein Benzin-Luft-Gemisch betrieben wird. Es gibt zwei Varianten des Ottomotors, den Zweitakter und den Viertakter. Beide funktionieren auf dieselbe Weise, unterscheiden sich aber in einigen Kleinigkeiten.

Beim Viertaktmotor gibt es vier Takte, den Ansaugtakt, den Verdichtungstakt, den Arbeitstakt und den Ausstoßtakt. Es gibt mindestens je ein Einlass- und Auslassventil, diese werden zumeist durch die Nockenwelle gesteuert. Es kommen bis zu zwei Einlassventile pro Zylinder zum Einsatz, dadurch ist eine bessere Füllung der Zylinder möglich. Der Zweitaktmotor besitzt eine raffinierte Gasführung, bei jeder Abwärtsbewegung des Kolbens wird Arbeit geleistet. Dabei werden keine Ventile benötigt.

Die Zweitaktmotoren können prinzipiell einfacher gebaut werden und bei gleichem Gewicht sogar mehr Leistung erreichen. Im Vergleich zu den Viertaktmotoren sind diese aber oft weniger effizient. Aus diesem Grund finden sich in größeren Maschinen, wie Autos, Lastkraftwägen etc. in den meisten Fällen Viertaktmotoren. Die Zweitakter sind aber auch heute noch genauso oft im Einsatz, meist in kleineren Maschinen wie beispielsweise Kettensägen oder Laubbläsern.

Weitere wichtige Komponenten eines Motors

Zu einem funktionierenden Ottomotor gehören neben den Kolben für die Takte auch viele weitere Komponenten. Dazu gehört beispielsweise auch die Kühlung. In der Regel wird diese durch die Kühlwasserpumpe und den Kühlkreislauf gesteuert. Ohne diese würde der Motor schnell überhitzen. Auch eine Zündanlage ist nötig, damit die Zündung der einzelnen Takte erfolgen kann. Diese benötigt weiterhin Zündkerzen und eine Zündspule. Daneben gibt es noch diverse Ventile, die unterschiedliche Dinge im Motor steuern, wie beispielsweise die Kraftstoffeinspritzung.