Valet-Modus rettet Hellcat vor Parkdienst-Mitarbeitern

Zwei Parkdienst-Mitarbeiter wollten mit dem Dodge Challenger Hellcat eines Kunde eine Spritztour machen – doch sie hatten nicht mit dem fiesen Valet-Mode des Autos gerechnet.

11.03.2016 Online Redaktion

Valet-Parking ist in den USA ganz normal. Die Hemmschwelle, einem wildfremden sein Auto samt Schlüssel zu übergeben, fällt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten dementsprechend gering aus. Doch wie kann man sicher sein, dass der vorgeblich vertrauenswürdige Parkdienst-Mitarbeiter kein Schindluder mit dem geliebten Fahrzeug treibt? Die Antwort ist: normalerweise gar nicht – außer, das Fahrzeug verfügt über einen Valet-Mode.

Valet Mode = wenig Spaß

Der so genannte Valet Mode soll verhindern, dass etwas anderes mit dem Auto geschieht als geparkt zu werden. Im Valet Mode des Dodge Challenger SRT Hellcat zum Beispiel wird ein Drehzahlbegrenzer aktiviert, das Auto kann nur im 2. Gang gestartet werden, die Schaltwippen werden deaktiviert werden und vieles mehr, was den Spaß, den man im Hellcat haben kann, sozusagen maximal verringert. Darüber, dass diese Modus aktiviert war, als YouTube-User Brandon Neider sein Fahrzeug vor den Universial Studios in Los Angeles abgab, waren zwei Parkdienst-Mitarbeiter alles andere als erfreut.

„Ich kann das nicht benutzen, es ist langsam…“

Die beiden versuchten, mit dem tollen Auto eine Spritztour zu machen – und wurden bitter enttäuscht. Dass sie bei dem Versuch von Neiders Dashcam aufgezeichnet wurden, bemerkten die beiden nicht. „Was für ein Ar***loch!“ beschwert sich der Fahrer. „Ist der Valet-Modus eingeschalten?“ fragt er Beifahrer. „Ja. Ich kann das nicht benutzen, es ist so langsam… das ist sch***e, wir können nichts damit machen!“

Während die Valets damit höchst unzufrieden waren, fiel Neider ein Stein vom Herzen. Da nichts passiert ist, stellte der Autobesitzer die beiden nicht zur Rede. „Danke, Valet Mode!“

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