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Lotus Evora 400: Scharfes Schwert aus Hethel

Mit reichlich Biss meldet sich Lotus zurück. Die ersten technischen Daten zum Lotus Evora 400 wurden bekannt gegeben.

30.04.2015 Online Redaktion

Zunächst einmal ist Geduld gefragt. Der neue Lotus Evora 400 wird erst im August auf den Markt kommen. Um die Zeit etwas kurzweiliger zu gestalten, hat der Hersteller sogar schon einen Reaktionstest online gestellt, um festzustellen, ob der Wagen überhaupt etwas für Sie ist.

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© Bild: Lotus

Technische Daten zum Lotus Evora 400

Die Eckpfeiler stehen: 400 PS und 410 Newtonmeter aus einem 3,5-Liter V6. Was eine Leistungssteigerung um 55 PS bedeutet. Arbeiten an der Karosserie und die Verwendung neuer Leichtbau-Komponenten sparen außerdem 22 Kilogramm. Da der Lotus Evora im Vergleich zu seiner Konkurrenz vorher schon kein Übergewicht hatte, ist das durchaus eine Meldung wert.

Null auf hundert schafft der Lotus Evora 400 derart aufgerüstet und abgespeckt in 4,2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 300 Stundenkilometer. Was aber wirklich zählt, dass ist die Rundenzeit in Hethel. Und siehe da, 1:32 Minuten. Das sind sechs Sekunden weniger als sein kleiner Bruder, der Evora S.

Seine Premiere feierte der Lotus Evora 400 in Genf. Er ist nicht nur ein bissiges Lebenszeichen der Marke, sondern auch ein Bekenntnis zu den Wurzeln von Lotus. Die schienen unter der Regie von Bahar schon vergessen.

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© Bild: Lotus

Lotus kommt wieder auf die Beine

Überhaupt scheint bei Lotus die Kehrwende eingeleitet zu sein. Im vergangenen Geschäftsjahr 2013/2014 konnten die Engländer ihren Absatz um 55 Prozent steigern. In Zahlen bedeutet das: 2.015 verkaufte Modelle im Vergleich zu 1.296 im Vorjahr. Damit war es, gemessen an den Stückzahlen, das beste Geschäftsjahr seit 2008/2009.

Mit England (+102%), China (+186%), Frankreich (+177%) und Deutschland (+130%) entwickelten sich vor allem die Märkte besonders stark, die Lotus als ihr Kerngeschäft definiert. Japan, immer noch der stärkste Markt der Engländer (noch vor dem Heimatmarkt), legte um 103 Prozent zu.

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