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Crashtest: Tesla Model S verfehlte Bestnote erneut

Das Tesla Model S erhielt im Crashtest des amerikanischen Prüflabors IIHS wieder nicht die Bestnote – beanstandet wurden die Sicherheitsgurte

Online Redaktion
Veröffentlicht am 06.07.2017

Erst unlängst räumte Teslas Model X beim NHTSA-Crashtest ab und wurde sogar als “sicherstes SUV der Welt” bezeichnet. Die Limousine des amerikanischen Elektroauto-Herstellers schnitt bei der kontrollierten Belastungsprobe allerdings nicht so gut ab: Erneut verfehlte Tesla beim Crashtest des unabhängigen Prüflabors IIHS (Insuarance Institute for Highway Safety) die Bestnote für das Model S. Beanstandet wurden die Sicherheitsgurte, die den Fahrer im Falle eines Crashes nicht ausreichend zurückhalten.

Schlechtes Ergebnis beim “Small overlap test”

Dass das Model S nicht die Bestnote erhalten habe, liege am so genannten “Small overlap test”, so das IIHS. Bei diesem hatte das Model S bereits Anfang des Jahres eher bescheiden abgeschnitten. Seither hatte Tesla einige Änderungen an seiner Luxus-Limousine vorgenommen. Der Test simuliert einen frontalen Aufprall auf der Fahrerseite gegen einen Baum, einen Pfahl oder ein anderes Fahrzeug. Beim Model S beanstandete das IIHS sowohl beim aktuellen als auch beim Crashtest im Jänner, dass der Sicherheitsgurt die Vorwärtsbewegung des Torsos des Dummys nicht ausreichend verhinderte, sodass der Kopf der Puppe hart auf das Lenkrad prallte. Für Tesla kommt dieser Bericht ungelegen. Am Freitag startet das Unternehmen, das im vergangenen Jahr 84.000 Fahrzeuge verkaufte, die Produktion des Mittelklassemodells Model 3, mit dem Tesla den Massenmarkt erobern will.

Gestern wurden auch die Ergebnisse des aktuellen ÖAMTC-Crashtests bekannt gegeben, in dem fünf der sieben getesteten Fahrzeuge mit der bestmöglichen Wertung von fünf Sternen ausgezeichnet worden waren.


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