Wieso man während einer extremen Kältewelle Winterdiesel tanken sollte

Um Startprobleme zu vermeiden, empfehlen Experten, ab Minusgraden im zweistelligen Bereich Winterdiesel zu tanken.

26.02.2018 Online Redaktion

Bei extremer Kälte haben Fahrer von Diesel-Autos oft mit Startproblemen zu kämpfen. Dabei ist die Wintertauglichkeit von Diesel gesetzlich geregelt: Konkret ist festgelegt, dass Diesel von 1. Oktober bis 28. oder 29. Februar bis zu minus 20 Grad und von 1. März bis 31. März noch bis zu minus 15 Grad fließfähig sein muss. Aber schon bei einstelligen Minusgraden kann es bei ununterbrochenem Stehen im Freien mit kurzen Fahrten und ungünstiger Lage des Kraftstofffilters zu Startproblemen kommen.

Extrem-Winterdiesel ab zweistelligen Minusgraden empfehlenswert

“Bei Kälte flockt der Paraffinanteil im Diesel aus, die Filter legen sich zu und die Kraftstoffversorgung funktioniert nicht mehr. Dadurch springt der Motor nicht an, obwohl Batterie und Starter in Ordnung sind”, erklärt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. Sobald sich Temperaturen im zweistelligen Minusbereich ankündigen, empfiehlt der Experte daher, an der Zapfsäule vorbeugend zum qualitativ besseren Extrem-Winterdiesel (Premium-Kraftstoff) zu greifen.

Verschmutzte Filter können Startschwierigkeiten verursachen

Verschmutzte Filter und Wasser im Kraftstoffsystem behindern zusätzlich den Kraftstoffdurchfluss und können Startschwierigkeiten verursachen. Vermeiden kann man derartige Probleme laut ÖAMTC durch ein regelmäßiges Service, bei dem unter anderem Filter gereinigt oder ausgetauscht werden.

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