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2 vs. 2,1 Meter Breite auf Autobahnbaustellen

Nachgerechnet: Was bringt zu schnell fahren wirklich?

Die meisten österreichischen Autofahrer rasen zwar nicht, aber oft werden die Geschwindigkeitsbegrenzungen überschritten. Zahlt sich das wirklich aus?

Online Redaktion
Veröffentlicht am 23.05.2022

Aus einem 50er im Ortsgebiet wird gerne mal ein 60er, weil man das ja schon immer so gemacht hat und eigentlich ja auch nie abgestraft worden ist.

Wie viel Zeit spart man durch schnell fahren?

Eine kleine Rechenaufgabe: In einem Ortsgebiet mit 3 Kilometern Länge fährt man statt der erlaubten 50 gleich 60 km/h. Was glaubt ihr? Wieviel Zeit erspart man sich? Trommelwirbel: Hier kommt es zu einer Zeitersparnis von 36 Sekunden. Statt 3,6 Minuten ist man genau drei Minuten unterwegs. Dafür wird aber ein Anonymstrafverfahren mit bis zu 60 Euro Bußgeld riskiert.

Tipp: Einen Überblick über alle Verkehrsstrafen in Österreich gibt unser Bußgeldrechner.

Zu schnell in der Baustelle

Ein weiteres Beispiel: Ihr befindet euch auf der Autobahn in einem Baustellenabschnitt. Statt den vorgeschriebenen 80 km/h fährt man lieber 100 km/h. Wie viel Zeit erspart man sich, angenommen die Baustelle ist 5 Kilometer lang? Es sind 45 Sekunden. Keine Ewigkeit. Natürlich drohen auch hier wieder Strafen. Und was man nicht vergessen sollte, ist, dass auch der Spritverbrauch bei einer höheren Durchschnittsgeschwindigkeit überproportional ansteigt.

Die Autobahn ruft

Letztes Beispiel: 100 Kilometer auf der Autobahn. Man fährt statt der erlaubten 130 mit 140 km/h. Die Zeitersparnis beträgt: in etwa drei Minuten. Schlussfolgerung: Moderates Rasen zahlt sich vom Zeitfaktor nicht aus.

Formel zur Berechnung der Geschwindigkeit

Bei unseren Beispielen haben wir folgende Formel angewendet

  • Geschwindigkeit = Weg / Zeit