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Nachgerechnet: Was bringt zu schnell fahren wirklich?

Die meisten österreichischen Autofahrer rasen zwar nicht, aber oft werden die Geschwindigkeitsbegrenzungen überschritten. Zahlt sich das aus?

Online Redaktion
Veröffentlicht am 14.12.2017

Aus einem 50er im Ortsgebiet wird gerne mal ein 60er, weil man das ja schon immer so gemacht hat und eigentlich ja auch nie abgestraft worden ist.

Aber lohnt sich zu schnell fahren wirklich?

Eine kleine Rechenaufgabe: In einem Ortsgebiet mit 3 km Länge fährt man statt der erlaubten 50 gleich 60 km/h. Was glaubt ihr? Wieviel Zeit erspart man sich?

Trommelwirbel. Man erspart sich nur 36 Sekunden. Man ist nämlich statt 3,6 Minuten nur genau drei Minuten unterwegs. Dafür wird aber ein Anonymstrafverfahren mit bis zu 60 Euro Bußgeld riskiert.

Was euch genau an Strafen erwarten kann könnt ihr hier nachschauen:

Verkehrsstrafen berechnen mit unserem Bußgeldrechner

Zu flott in der Baustelle

Anderes Beispiel. Es gibt auf der Autobahn eine Baustelle. Die können mitunter wirklich nerven. Statt den vorgeschriebenen 80 km/h fährt man lieber 100 km/h, damit wenigstens ein bisschen etwas weitergeht. Wieviel Zeit erspare ich mir, angenommen die Baustelle ist 5 km lang?

Es sind 45 Sekunden. Keine Ewigkeit. Natürlich drohen auch hier wieder Strafen. Und was man nicht vergessen sollte, ist, dass auch der Spritverbrauch bei einer höheren Durchschnittsgeschwindigkeit überproportional ansteigt.

Die Autobahn ruft

Letztes Beispiel: 100 km auf der Autobahn. Man fährt statt der erlaubten 130 mit 140 km/h. Die Zeitersparnis beträgt: in etwa drei Minuten.

Schlußfolgerung: Moderates Rasen zahlt sich vom Zeitfaktor nicht aus.

Bei unseren Beispielen haben wir folgende Formel angewendet

  • Geschwindigkeit = Weg / Zeit


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