Michael Szemes

10 Dinge, die ein wirklich guter Autofahrer niemals tun würde

Einen guten Autofahrer erkennt man daran, dass er im Straßenverkehr nicht wirklich auffällt, ähnlich einem Schiedsrichter, der das Spiel im Griff hat.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 26.10.2016

Umso mehr fallen schlechte Autofahrer auf, denen ihr fragliches Verhalten im Straßenverkehr in den meisten Fällen selbst aber gar nicht auffällt. Was auch der Grund sein dürfte, dass die schlechten Autofahrer immer “die Anderen” sind. Hier eine Auflistung von Verhaltensweisen im Straßenverkehr, die ein wirklich guter und rücksichtsvoller Autofahrer niemals tun würde. Übrigens: Die nervigsten Autofahrer haben wir bereits ermittelt.

Top 10 der Dinge, die ein guter Autofahrer niemals macht

1 – Quer über mehrere Parkplätze oder vor einer Ein/Ausfahrt parken

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© Bild: YouTube

Diese Praxis erlebt man vorwiegend gerne auch bei SUV-Besitzern, die in der Kategorie „Freistilparker“ antreten und damit sämtliche, ohnehin spärlich vorhandene, Parkflächen zustellen.

2 – Notorisch hupend Oberlehrer spielen

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© Bild: Mike Palazzotto / EPA / picturedesk.com

Diesen Zeitgenossen sei ins Stamm- bzw. Fahrtenbuch geschrieben: Für die Wahrung der Rechtsordnung auf öffentlichen Straßen ist immer noch die Polizei verantwortlich, keine selbsternannten Hobbysheriffs! Und: das bei dieser Spezies beliebte Hupen, NACHDEM die beanstandete Situation bereits vorüber ist, wirkt noch erbärmlicher, als die Hupe zumindest gefahrenmindernd VOR einer möglicherweise gefährlichen Situation einzusetzen.

3 – Chronisch Mittelspurfahren auf der Autobahn

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© Bild: YouTube

Klar ist es bequemer, 5 oder gar 6 km/h schneller als die rechtsfahrenden LKW, auf der Mittelspur der Autobahn dahin zu zuckeln. Allerdings halt auch ziemlich gefährlich für alle übrigen Autofahrer, die zumindest die erlaubte Höchstgeschwindigkeit ausreizen wollen.

4 – Andere Verkehrsteilnehmer ausbremsen

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© Bild: ZIPI / EPA / picturedesk.com

Gerade auf mehrspurigen Autobahnen immer wieder zu beobachten: Autofahrer, die ohne Not mit knapp 130 km/h auf die äußerste Spur wechseln, um all jene auszubremsen, die es eiliger haben. Zur Krönung gerne auch ohne dabei zu blinken. Das ist nicht nur gefährlich sondern in gewissen Fällen auch strafbar.

5 – Linksabbiegen und dabei weit rechts stehen bleiben

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© Bild: FRANZ NEUMAYR / APA / picturedesk.com

Eine beliebte Gewohnheit von Autolenkern, die immer wieder mal wissen wollen, wie eigentlich ein künstlicher Stau, auch bei an und für sich geringem Verkehrsaufkommen, verursacht werden kann. Die paar Zentimeter Richtung Mittellinie, die notwendig wären, um die Nachkommenden rechts vorbeilassen zu können, würden diese schönen Verkehrsstudien nur unnötig zerstören…

6 – Rechtsabbiegen und dabei weit nach links ausscheren

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© Bild: MARC TIRL / EPA / picturedesk.com

Um nichts nachstehen jene Rechtsabbieger, die beim Abbiegen weeeiiiit nach links ausscheren, als würden sie einen Schwertransporter um die Ecke lenken und damit den Gegenverkehr zum Erliegen bringen.

7 – Zigarettenstummel aus dem Fenster werfen

Alfa Romeo Giulia Spider Oldtimer Gebrauchtwagen 1966 Test

War in den 70ern absolut cool und auch in den 80ern und 90ern noch absolut Standard. Im Jahr 2016 angekommen müssen aber selbst hartgesottene „Im-Auto-Raucher“ einsehen: Zigarettenstummel beim Seitenfenster raus: Geht gar nicht. Wirklich „harte“ Zeitgenossen rauchen bei geschlossenen Fenstern. (aus dem Fenster wirft man überdies übrigens ohnehin nichts – pfui!)

8 – Tempomatfahrer ohne Tempomat

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© Bild: MARIJAN MURAT / EPA / picturedesk.com

Sie fahren durchgängig 68 km/h im Ortsgebiet, exakte 73 km/h auf der Freilandstraße und mit genau 77 km/h auf die Autobahn auf. Wir haben bis jetzt nicht herausgefunden, welche speziellen Absichten mit solchen Tempogewohnheiten bezweckt werden. Wir wissen nur eines: Es nervt. Nervt!

9 – Überholen und Abbremsen

Autoverkehr auf der Autobahn
© Bild: APA / Helmut Fohringer / picturedesk.com

Mitstreiter auf der Fahrbahn, die mit einem Gewindigkeitsüberschuss von gefühlten 3-5 km/h überholen, um sich anschließend wieder einzureihen und die Geschwindigkeit um 5-10 km/h abzusenken und so ein erneutes Überholmanöver provozieren. Auch bezüglich dieser häufig gesehenen Fahrpraxis sind wir noch nicht dahinter gekommen, welche Absichten oder Medikamente dahinter stecken.

10 – Bremsen auf dem Beschleunigungsstreifen

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© Bild: JULIAN STRATENSCHULTE / EPA / picturedesk.com

Wie der Name schon sagt, ist ein Beschleunigungsstreifen zum Beschleunigen da. Und nicht dazu, um abzuwarten, bis der nächste freundliche (bzw. wahnsinnige) Autofahrer auf der Autobahn auf 50 km/h abbremst und man gemütlich auffahren kann. Also bitte nicht bis zum Ende des Beschleunigungsstreifen rollen und dann dort stehen bleiben.


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