
Der dritte Fünfer war BMWs Beitrag zur oberen Mittelklasse, er war unaufgeregt gezeichnet, denn für die Erregung waren die Motoren zuständig – anfangs allesamt Sechszylinder und Hinterradantrieb, was denn sonst?
Ein Beitrag aus der autorevue März 2020
Der dritte Fünfer war BMWs Beitrag zur oberen Mittelklasse, er war unaufgeregt gezeichnet, denn für die Erregung waren die Motoren zuständig – anfangs allesamt Sechszylinder und Hinterradantrieb, was denn sonst?
Das Design
Ercole Spada, Jahrgang 1937, gilt als eines der besten Designgenies. Dass er dennoch ein wenig unbekannt geblieben ist, darf als eine der großen Ungerechtigkeiten der Autowelt gelten, an den Entwürfen selbst liegt’s jedenfalls nicht. Spada hatte schon bei Zagato unsterbliche Karosserien modelliert, ging 1969 zu Ghia und kam 1976 zu BMW. Genau rechtzeitig, um unter Chefdesigner Claus Luthe BMWs neue Linie mitzuzeichnen, die einen Aufbruch in eine unaufgeregte, wohltuende Schlichtheit markierte. So reiften ein neuer Siebener (E32) und dann der stilistisch verwandte Fünfer.