Rückfahrkamera

Eine Rückfahrkamera ist Teil des Parkassistenzsystems und hilft dem Fahrer beim reversieren oder rückwärts einparken. Während sie bei Lkw und Reisebussen schon seit einiger Zeit verbaut wird, ist die Benutzung bei Pkw noch relativ neu. Die Kamera lohnt sich insbesondere bei engen Parkplätzen, wie es beispielsweise in einem Parkhaus der Fall ist. Ein solches System kann hohe Schadenskosten, die schon bei einer kleinen Delle oder bei einem neuen Kotflügel anfallen, einfach verhindern.

Wichtige Faktoren einer Rückfahrkamera

Bei einer qualitativ hochwertigen Rückfahrkamera ist die Bildauflösung am wichtigsten. Aber auch das Sichtfeld spielt eine große Rolle. Am besten eignet sich daher eine Rückfahrkamera mit HD-Auflösung und einem ausreichend großen Sichtfeld. Das Sichtfeld ermöglicht es dem Fahrer oft, Hindernisse wahrzunehmen, die selbst von Parksensoren nicht erfasst werden.

Moderne Kameras sind ebenso mit einer automatischen Belichtungskorrektur und Infrarot-LEDs ausgestattet, um eine gute Sicht bei Nacht sicherzustellen. Viele moderne Rückfahrkameras bieten außerdem eine hochwertige Tonübertragung an. Ein sogenanntes Surround-View System bietet dem Fahrer diverse Bilder aus unterschiedlichen Perspektiven an. Ein solches System wird zumeist unter den beiden Außenspiegeln sowie direkt neben der Rückfahrkamera angebracht.

Verschiedene Ausführungen der Rückfahrkamera

Es gibt Rückfahrkameras, die ohne Bildschirm geliefert werden und für den Gebrauch mit dem Bildschirm des eigenen Smartphones gedacht sind. Die meisten Rückfahrkameras funktionieren heutzutage vollkommen kabellos. Die Bildschirmgröße beläuft sich zumeist auf 5 bis 7 Zoll.