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Das ist der neue Land Rover Defender [Fotos, Videos, Preise]

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Der neue Land Rover Defender verteidigt sein Erbe als fokussierter Offroader mit Charme und nimmt sich mehr als nur ein Beispiel an seinem ikonischen Ahnen.

Nach 68 Jahren wurde im Jänner 2016 die Produktion des ikonischen Land Rover Defender eingestellt. Im September 2019 präsentierten die Briten den Nachfolger der Gelände-Legende. Der neue Land Rover Defender, Modelljahr 2020, soll seinem Namen alle Ehre machen und als fähigster und belastbarster 4x4 der Welt ins Rennen um die Gunst der Offroad-affinen Käuferschaft gehen.

Unsere ausführliche Neuvorstellung des neuen Land Rover Defender (2020) lest ihr in der autorevue 10/2019 und online.

Land Rover Defender 110 macht den (Neu-)Anfang

Die Vorhut bildet der Land Rover Defender 110, dem der kompakte Defender 90 mit kürzerem Radstand in Bälde nachfolgen soll. 2020 wird die Modellpalette noch um verschiedene Defender-Versionen für den gewerblichen Bereich ergänzt.

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Land Rover Defender 110 und sein kleiner Bruder, der Land Rover Defender 90. © Werk

Ganz klar, ein Defender?

Ein Land Rover Defender ist dank seiner charakteristischen Silhouette und Details grundsätzlich auf den ersten Blick als solcher erkennbar. Dieser Prämisse folgt auch das Design der Neuauflage mit sehr kurzen Überhängen an Front und Heck, Alpine-Fenstern im Dach, seitlich angeschlagener Hecktür samt außen angebrachtem Reserverad und diversen, wenn auch deutlich abgerundeten Ecken und Kanten.

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Der neue Defender und sein Urahn © Werk

Innenraum und Laderaumvolumen

Im Innenraum stehen Unkompliziertheit und Praxistauglichkeit im Fokus. Der neue Land Rover Defender 110 wird mit fünf, 5+2 oder sechs Sitzplätzen angeboten, das Laderaumvolumen hinter der zweiten Sitzreihe kommt auf maximal 1.075 Liter. Wird die zweite Sitzreihe umgeklappt, vergrößert sich der verfügbare Platz auf 2.380 Liter.

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Nach einem Riesen-Display sucht man hier vergeblich, ein bisschen modern darf's aber schon sein. © Werk

Karosserie und Antrieb

Die eigens für den Defender neu entwickelte Karosseriearchitektur D7x ist drei Mal steifer als herkömmliche selbsttragende Karosserie-auf-Chassis-Lösungen und bildet die Grundlage für die Einzelradaufhängung mit Luft- oder Schraubenfedern sowie elektrifizierte Antriebe. Die vier Räder werden wie gewohnt permanent angetrieben, ein zweistufiges Verteilergetriebe führt den Defender auch durch schwieriges Gelände. Hinzu kommen ein sperrbares Mitteldifferenzial und als Option ein aktives Hinterachs-Sperrdifferenzial. Eine Neuerung ist das konfigurierbare Terrain Response, mit dem die Fahrzeugeinstellungen automatisch oder manuell an das Gelände angepasst werden können.

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 © Werk

Offroad-Talent

Dank der neuen Karosseriearchitektur verfügt der Land Rover Defender über eine maximale Bodenfreiheit von 291 Millimetern. Weitere Zahlen, die Lust aufs Kraxeln durchs Gelände machen: Vorderer Böschungswinkel 38 Grad, Rampenwinkel 28 Grad, hinterer Böschungswinkel 40 Grad, maximale Wattiefe 900 Millimeter. Apropos waten: Dafür hat der neue Defender im Rahmen von Terrain Response ein eigenes Programm an Bord, mit dem das Planschen besonders viel Freude (bzw. wenig Probleme) machen soll.

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Badespaß ist dank Terrain Response (Wat-)Programm © Werk

"Durchsichtige" Motorhaube

Fährt man nicht durchs Wasser, sondern über trockenen Untergrund, kann man über eine neue Technologie namens ClearSight Ground View staunen: Das von Land Rover entwickelte System macht die Motorhaube praktisch durchsichtig, Kameras übertragen Bilder vom Untergrund unmittelbar vor den Vorderrädern auf den Touchscreen im Armaturenbrett.

Video: High-Tech im neuen Defender

Benzin und Diesel vor Plug-in-Hybrid

Zunächst stehen für den neuen Land Rover Defender Benzin- und Dieselmotoren zur Wahl, ergänzt durch Mild-Hybrid-Antriebsalternativen. Im kommenden Jahr wird der Offroader auch als Plug-in-Hybrid erhältlich sein.

Zum Marktstart stehen zwei Benziner zur Wahl: das Vierzylinderaggregat P300 mit 300 PS und einem maximalen Drehmoment von 400 Nm sowie der stärkere Reihensechszylinder P400 mit Mild-Hybrid-Technologie, der auf eine Leistung von 400 PS und ein maximales Drehmoment von 550 Nm kommt. In Sachen Diesel bietet Land Rover zum Start ins Modelljahr 2020 die beiden Vierzylinder D200 und D240 an.

Video: Die Enthüllung des neuen Land Rover Defender auf der IAA zum Nachschauen

Extrawünsche erwünscht

Den Kunden will Land Rover den neuen Defender auch mit zahlreichen Möglichkeiten zur Inidividualisierung schmackhaft machen, mehr als jemals zuvor bei einem Modell der Briten. Zur breiten Palette an Optionen, Zubehör- und Ausstattungsdetails zählen beispielsweise eine fernbedienbare Elektrowinde, ein Dachzelt, ausfahrbare wasserfeste Sonnensegel, diverse Anhängezugvorrichtungen und Dachträgersysteme.

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Ihr wollt ein Dachzelt am Defender? Kein Problem. © Werk

Land Rover Defender: Marktstart & Preise

Der neue Land Rover Defender 110 ist zu Preise ab 55.600,- ab sofort bestellbar und wird ab Frühjahr 2020 lieferbar sein. Der Defender 90 wird zu Preisen ab 49.700.- Euro ab Anfang 2020 bestellbar sein.

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 © Werk

Bereits kurz nach der Weltpremiere der Defender-Neuauflage hat Land Rover eine weitere Variante angekündigt: Den LEGO Technic-Defender 90. Das 42 Zentimeter lange Modell besteht aus 2.573 Einzelteilen und verfügt diverse Details wie eine funktionsfähige Lenkung, Allradantrieb mit drei Differentialen, vordere und hintere Einzelradaufhängungen sowie einen Sechszylinder-Reihenmotor mit sequentieller Viergang-Schaltung. Erhältlich ist der Mini-Defender seit 1. Oktober 2019 zum Preis von 179,99 Euro.

Land Rover Defender als RC-Auto

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Land Rover Defender als RC-Auto

Land Rover Defender als RC-Auto

Und für alle, die das alte Defender-Design bevorzugen - und zudem keine 50.000+ Euro erübrigen können - gibt's die Offroad-Ikone im Maßstab 1:10. Da kann man sich zwar nicht reinsetzen, selber fahren geht aber trotzdem - per Fernsteuerung.

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