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In 1,92 Sekunden (!) von 0 auf 100 km/h: Aspark Owl legt Rekord-Sprint hin

Der Aspark Owl wurde als das “am schnellsten beschleunigende Serienauto der Welt” angekündigt. Nun ließen die Japaner dieser Kampfansage Taten folgen: Das Elektro-Supercar absolvierte den Sprint von 0 auf 100 km/h in gerade einmal 1,921 Sekunden.

20.02.2018 Online Redaktion

Bei der IAA Frankfurt im vergangenen September präsentierte ein bis dato in der Autowelt eher unbekannter japanischer Konzern ein elektrisches Hypercar – mit einem vollmundigen Versprechen: Der Aspark Owl sollte das am schnellsten beschleunigende Serienauto der Welt werden. In unter 2 Sekunden könne die “Eule” mit der futuristischen Optik von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Ihren Worten ließen die Japaner nun Taten folgen und veröffentlichten konkrete Zahlen: In gerade einmal 1,921 Sekunden soll der Owl den Sprint absolviert haben. Und das nicht etwa auf einer Rennstrecke, sondern auf einem Parkplatz.

Clevere Eule

Dass Elektroautos vergleichsweise schnell beschleunigen, ist allgemeinhin bekannt. Auch Tesla hat angekündigt, dass sein neuer Roadster in 2,1 Sekunden von 0 auf 100 sprinten werde – ein Manöver, für das der Bugatti Chiron mit seinem 1.500 PS starken W16-Motor immerhin 2,4 Sekunden benötigt. Aber: Der Owl verfügt gerade einmal über zwei Elektro-Motoren mit je 40 kW bzw. 55 PS. Für schwindelerregende Sprints hat Aspark aber noch ein Ass im Ärmel: Beide Motoren sollen “kurzfristig je 220 PS generieren” können. Außerdem setzt Aspark Kondensatoren ein, die die beim Bremsen gewonnene Kraft speichern und bei Bedarf sofort abrufen können. Mit etwa 900 Kilogramm ist der Owl zudem ein Leichtgewicht.

Magere Höchstgeschwindigkeit und Reichweite

Während die Beschleunigung beachtlich ist, wird der Owl mit einer veranschlagten Höchstgeschwindigkeit von gerade einmal 280 km/h keine neuen Rekorde aufstellen. Auch die Reichweite von 150 Kilometern ist gering. 2019 soll der silberne Flitzer in einer Kleinserie von 30 Exemplaren auf den Markt kommen – zum stolzen Preis von je etwa 3 Millionen Euro.

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