Andreas Riedmann
Porsche 959: Weit oben, weit weg

Porsche 959: Weit oben, weit weg

Der Porsche 959 sollte die Gruppe B befeuern und das geilste Ding auf vier Rädern werden, wenn man das so salopp formulieren darf. Er stieß 1986 in Bereiche vor, die noch nie ein Serienauto gesehen hatte, und 292 Fans griffen zu. Spekulanten auch. Ausfahrt im Vorserien-959, den später Ferdinand Pïech fuhr.

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 18.04.2021

Lieber nicht die Geschwindigkeit nach der Geräuschkulisse schätzen. Der 959 ist besser gedämmt als ein 911, schaut ihm beim Drinsitzen und Rausschauen aber sehr ähnlich, abgesehen vom 340-km/h-Tacho. Wer sich auskennt im 911 und nach Gehör fährt, ist im 959 also unweigerlich zu schnell. Zu schnell fürs Augenzudrücken durch die Polizei, denn zu schnell fürs Fahrwerk kann man kaum sein. Außer man war Herbert von Karajan, aber das ist eine andere Geschichte, die über die Jahre dramatisiert wurde. Tatsächlich war’s ein touchierter Begrenzungspfeiler während der Probefahrt, und von Karajans privater 959 ist bis heute im Bestzustand.

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