
BMWs Weltbürger im Portfolio erfährt in seiner vierten Generation, dass Nieren glimmen, sich die Anzahl der L in den Rückleuchten verdoppelt, der Plug-in-Hybrid Platz für einen Diesel lässt – und dass alles nebensächlich wird, wenn die 398 PS des X3 M50 aufstampfen.
Übersicht
Der X3 als globaler Verkaufsschlager
Wer noch immer an den Dreier klassischen Layouts denkt, wenn BMWs Markenkern angepeilt werden soll, wird langsam umdenken müssen: Der meistverkaufte BMW weltweit war letztes Jahr der X3, derzeit hält die Reihe bei mehr als 3,5 Millionen Autos. Dafür gönnte sich der X3 21 Jahre und drei Generationen, die letzte davon wurde auch in Rosslyn (Südafrika) und Shenyang (China) erzeugt. Eine heute übliche Karriere als automobiler Weltbürger.Jetzt rollt also Generation vier herbei, und man erkennt: BMW lässt sich bei seinen Designexperimenten an den Nieren nicht mehr vom Nagezahn des Bibers inspirieren, sondern von der Diagonale, und wer 462 Euro drauflegt, kann die Umrisse der Nieren beleuchten. Iconic Glow nennt BMW dieses außenliegende Ambientelicht. Wer die Diagonalen im Grill partout nicht mag, kann den X3 M50 wählen. Der spielt das Grill-Thema dezenter, tritt aber mit der Wucht seiner 398 PS ziemlich unverzärtelt auf.