
Von guten Schwiegereltern: Bislang kam BYD rein elektrisch ins Land, jetzt kommt der erste Plug-in-Hybrid. Die Elektromotoren sind hier aber immer noch in der Überzahl.
Überblick
BYD Seal U: Sportliche Ambitionen und hybride Überraschungen
In der Redaktions-Tiefgarage baten wir das Navi um Streckenführung nach Hollabrunn, der BYD verortete uns im norwegischen Sandvika und prognostizierte für die 1753 km neuneinhalb Stunden Fahrzeit. Der Seal U traut sich und uns also einen Reiseschnitt von 184 km/h zu, da hat offenbar nicht nur das Design zum Porsche Macan geschielt, sondern es kommen auch ein paar sportliche Ambitionen von dort.
Der Seal U DM-i zeigt als Plug-in-Hybrid, dass die Marke nicht so lückenlos elektrisch ist, wie bislang angenommen: Im Epizentrum wirkt ein 1,5-l-Vierzylinder mit 131 PS, dazu gibt‘s beim Seal U Design (das ist die Bezeichnung für den Allradler, während der Fronttriebler Boost heißt) an jeder Achse einen Elektromotor, mit 204 PS hinten und 163 vorne. Wenn alle Motoren zusammenhelfen, entladen sich 325 PS, aber das tun sie nur, wenn man feststellen mag, was geht, und es geht ziemlich viel – nicht extremsportlich, aber besinnlich flott.