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60 plus 25 ist 80

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Modellvorstellung CX 80
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Lesezeit
6 min
CX 80©Werk
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Mathematisch etwas unsauber, im Ergebnis aber überzeugend, verlängert Mazda sein bisheriges Topmodell zum neuen Topmodell mit drei Sitzreihen.

Im CX-60, vor zwei Jahren als oberster Mazda in Europa inthronisiert, war bisweilen Wehklagen zu hören, und zwar von hinten und vorne. Die Menschen vorne beklagten das teilweise etwas ruppige Zusammenspiel von Motor und Automatik, das ein unschönes Rucken durchs Auto schickte; die hinten beklagten den für ein Topmodell schlanken Fond, weil an Chauffeurslimousinen war nicht zu denken (schon gar nicht in einem SUV ).

Dass die Antriebseinheit (und auch die Federung) an Harmonie gewannen, war bereits zum Ende unseres CX-60-Dauertests fühlbar, von den Feinarbeiten profitiert jetzt natürlich der CX-80, vom Verkaufsstart weg: alles elegant und oberklassengeschmeidig, egal, welcher der beiden Antriebe vorne werkt. Der Fond hingegen wurde durch ein klassisches Hardware-Update weit und luftig und wohnlich: Der CX-80 ist bis zur B-Säule mit dem CX-60 ident, dahinter breiten 25 cm mehr Radstand (und damit 25 cm mehr Karosserielänge) einen so einladenden Fond aus, dass Mazda zwei Sitzreihen reinstellen kann. Der CX-80 streckt sich damit auf fünf Meter, und wer beim Kauf der vier Ausstattungsversionen oberhalb des Basismodells Exclusive-Line keine andere Begehrlichkeit anmeldet, bekommt ihn als Siebensitzer geliefert: Dreier- Sitzbank in der Mitte, zwei Einzelsitze dahinter.

Die mittlere Sitzbank lässt sich zwölf Zentimeter längs verschieben, die Neigung der Lehnen sich der aktuell vorherrschenden Schläfrigkeit anpassen. Bei den Ausstattungslinien Homura und Homura Plus gibt’s aufpreisfrei vier Captains Seats im Fond, beim Takumi die Captains Seats mit Belüftung und Mittelkonsole. Kostet dann 850 Euro Aufpreis, und der namenspendende Captain wird wohl der Flugkapitän sein, auch wenn sich der aus dienstlichen Gründen nicht so lässig zurücklehnen darf. Natürlich sind die beiden hinteren Sitzreihen voll variabel – aber so voll, dass sie sich ausbauen und wegtragen ließen, auch wieder nicht. Dass Mazda die dritte Reihe für Passagiere bis 1,70 Meter empfiehlt, ist scheu untertrieben: Kurze Strecken gehen auch mit 1,90 Meter ziemlich knitterfrei, sofern man sich ein bisserl ins Gestühl faltet.

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