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Volvo Amazon: In Schönheit [Modellgeschichte]

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Volvo Amazon: In Schönheit [Modellgeschichte]
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Volvo-Chef Assar Gabrielsson fand die ersten Designentwürfe zu schön. Er wurde zum Glück nicht gehört.

Ein Beitrag aus der autorevue November 2012.

Heute weiß man, dass der seit 1947 gefertigte Buckelvolvo ­Mitte der 50er keineswegs am Ende seiner Karriere angelangt war, aber damals war Volvo ein wenig unsicher: Das Design des PV444 wurzelte sichtlich in Vorkriegstagen, und die Kundschaft wollte beim Aufsteigen bei der Marke gehalten werden.

Einflüsse und Designer-Wettstreit

Ansätze zur Modernisierung des Buckelvolvo gab’s obendrein, es zeichneten praktisch der Vater des PV444, Helmer Petterson, und der junge Designer Jan Wilsgaard um die Wette. Dass die Konzernleitung auch beim neuen Modell auf die Weiterverwendung des Buckels bestand, erleichterte die Arbeit nicht unbedingt, aber dann kam ein Impuls von außen: Gösta Wennberg, Geschäftsmann aus Stockholm, ließ beim italienischen ­Designer Giovanni Michelotti eine neue Karosserie für das ­Fahrgestell des PV445 (die Kombiversion des Buckels war im Gegensatz zur Limousine nicht selbsttragend) zeichnen und bei Allemano fertigen. Obendrein hatte Wilsgaard Inspiration beim Alfa Romeo 1900 und bei US-Marken wie Kaiser gefunden. Alle Einflüsse führten 1956 zur Amazon-Karosserie, wie sie über die gesamte Bauzeit nicht mehr verändert werden musste. Vom Buckelvolvo kamen Radstand und die Grundzüge der Technik, es blieb vorerst beim Dreiganggetriebe, der B16-Motor mit 60 PS war etwas stärker.

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