Als Buchanka bezeichnet man in Russland einen Wecken Brot in reiner Zweckform. Das bleibt auch so, wenn er fährt, seit 64 Jahren gebaut wird und in Österreich erhältlich ist. Ja, als Neuwagen.
Beim Einlegen des zweiten Ganges kratzt es ein wenig im kalten Getriebe, aber das soll nach den ersten paar hunderttausend Kilometern besser werden.
Man erkennt schon hier, dass Zeit für einen UAZ Buchanka keine fassbare Dimension ist, so gönnte er sich bislang 64 Jahre zum Reifen, und Gedanken über sein Produktionsende wird er sich noch länger keine machen. Gedanken über evolutionäre Verfeinerung auch nicht: UAZ hat kürzlich verkündet, dass die Weiterentwicklung des Buchanka eingestellt wurde. Wer einen kauft, pfeift ohnedies auf Neuerungen; wer keinen kauft, erst recht. Aber solange die Verkaufszahlen brummen, wird produziert, ein schlüssiges Konzept: Was so alt geworden ist, wird ewig jung bleiben, man braucht das gar nicht näher hinterfragen.