Pawloff

Lotus Elise – Asphalt Fressen

Als Lotus wieder einmal gerettet werden wollte, kam die Elise exakt zur richtigen Zeit. Und präzise nach den Ideen des Formengründers Colin Chapman, obwohl der nicht mehr einflüstern konnte.

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 29.01.2016

Colin Chapman war tot, Lotus Elite und Eclat gingen quasi mit ihm, der frontgetriebene Elan mit Isuzu-Motor wurde nicht überall als das Goldene vom Ei gesehen, und der Esprit rollte schon seit 1976 aus den zierlichen Hallen in Hethel. Man kann sich Lotus’ finanzielle Situation in den 80er und frühen 90er Jahren ungefähr vorstellen, da half auch die zeitweise Zugehörigkeit zu General Motors wenig. Ab 1993 gehörte Lotus dann zu Bugatti, worunter man sich ein nicht völlig durchsichtiges Firmenkonstrukt des Unternehmers Romano Artioli vorstellen durfte. Mit den ehrwürdigen Bugattis der frühen Jahre hatte die Firma abgesehen vom Namen nichts zu tun, mit hochtrabenden Plänen von zu geringer Bodenhaftung allerdings schon.

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