Alfa Romeo Spider: Kaufberatung
Die potenziellen Roststellen sind bei allen vier Serien gleich, wiewohl die Konservierung gegen Produktionsende deutlich verbessert wurde.
Rost
Recht leicht sind die Spaltmaße zu prüfen, und ob der Spider schon strukturell weich ist, erkennt man am besten beim Parken mit einem Rad auf dem Gehsteig – schließen die Türen dann noch immer problemlos und zeigen sich die Spaltmaße unverändert, lohnt die weitere Untersuchung. Von unten müssen bei allen Spider-Jahrgängen die Befestigungspunkte der vorderen, oberen Querlenker inspiziert werden, besonders rostgefährdet ist auch der Übergangsbereich vom Bodenblech zum Schweller und die Schweller (stellenweise drei Blechlagen übereinander) insgesamt – die Entwässerung des Verdeckbereichs geschieht über die Schweller, verstopfte Abflusslöcher verursachen Korrosion. Falls der Verkäufer zustimmt, sollten die seitlichen Innenverkleidung hinter den Sitzen abgenommen werden, um den sensiblen Bereich Seitenwand/Schweller zu inspizieren. Alternativ geht’s durch Stopfen in den hinteren Radhäusern. Auch von außen wollen die Schweller geprüft werden, erst bei der Serie 4 steht eine Kunststoffverkleidung im Weg. Die Sicken auf Höhe der Türenden müssen jedenfalls vorhanden sein, sonst wurde ganz sicher gepfuscht.