Mit dem Aston Martin Vulcan auf der Rennstrecke

Den Aston Martin Vulcan werden die meisten von uns wohl nie fahren. Deshalb lassen wir das jemand anderen für uns erledigen – und setzten und virtuell mit hinters Steuer.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 04.08.2017

Es gibt Tage, an denen man fast vergisst, dass man sich die meisten Autos die man gerne hätte nie wird leisten können. Heute ist keiner von diesen Tagen. Heute führen wir uns ganz bewusst vor Augen, dass die Liebe zu Autos auch immer mit Verzicht verbunden ist. Wir sehen ein, dass uns der Aston Martin Vulcan nie gehören wird, und sehen dafür – ganz neidlos – jemand anderem dabei zu, wie er das Rennstrecken-exklusive Supercar über eine ebensolche peitscht.

Aber: Selbst wenn wir plötzlich mit Schubladen voller Geld bei Aston Martin auftauchen würden, würde der Vulcan immer das bleiben, das er bereits ist: Ein Traum. Das Supercar ist nämlich auf hochexklusive 24 Exemplare limitiert, die ihren neuen Besitzern im Austausch gegen – quasi symbolische – 2,1 Millionen Euro bereits übergeben wurde. Im Kaufpreis inkludiert war übrigens nicht nur das Auto selbst, sondern auch ein spezielles Fahrtraining, mit Hilfe dessen wohl vermieden werden sollte dass die Zahl der Vulcans (und/oder deren Besitzer) versehentlich gleich wieder dezimiert wird. Mit seinem 831 PS starken 7 Liter-V12 will das Kraftpaket schließlich erst einmal von fähigen Händen – und Füßen – gezähmt werden. Eigentlich sind wir froh, dass YouTuber Oli Webb das im Rahmen der Supercar Days im nordwalisischen Anglesey für uns übernimmt. Und wir sind auch gar nicht neidisch.