Volvo EX30: Anders anders

Der kleinste elektrische Volvo verausgabt sich in der Streckung hin zu einer Zukunft, in der wir uns fremd fühlen. Oder wieso sonst finden wir nichts mehr von dem, was gerade noch da war?

autorevue Magazin
Zuletzt aktualisiert am 08.04.2024

Manchmal ist es völlig in Ordnung, wenn etwas nicht da ist. Beispielsweise, wenn in einer Eiswüste kein Elefant steht. In anderen Fällen entsteht, wenn etwas nicht da ist, eine Leerstelle, also eine fühlbare Abwesenheit, eine Irritation. Beispielsweise im EX30, wenn da – bei aller Coolness des Interieurarrangements – kein Mäusekino hinterm Lenkrad ist und auch kein Head-up-Display, das einem in gefälliger Blickachse Auskunft über die Geschwindigkeit gibt, mit der man gerade unterwegs ist. Eine Geschwindigkeitsanzeige gibt es schon, aber halt nicht vor dem Fahrer, sondern seitlich daneben in der oberen Ecke des hochformatigen Zentraldisplays, das der einzige Zugang ist zu allem, was der EX30 kann, zu wirklich allem, außer dem Fahren selbst. Das ist die schlechte Nachricht.

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