Andreas Riedmann
Seine Wenigkeit: Drei Monate im Seat Mii Electric

Seine Wenigkeit: Drei Monate im Seat Mii Electric

Knapp 3000 km haben wir in den letzten Wochen mit dem Mii zurückgelegt, hauptsächlich Kurzstrecken zwischen Stadt und Vorstadt, wie es einem Elektroauto mit Reichweite 200 km plus entspricht. Hier nun vier Redaktionserfahrungen mit dem Brückentechnologie-Modell aus dem Volkswagenuniversum, das erst schnell ausverkauft war und jetzt noch einmal verfügbar ist.

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 17.09.2020

Susanne Hofbauer über die relativen Kosten des Stromfahrens und unterschiedliche Arten des Vertrauensgewinns.

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© Bild: Andreas Riedmann
Kinderstube. Die Kleinheit des Mii spürt man vor allem beim Blick in den Kofferraum, für einen Kurzstreckenläufer reichen seine Packeigenschaften aber durchaus. Seine Hauptaufgabe liegt ohnehin woanders: Er ist kein Smartphone auf Rädern und ein kostenmäßig verträglicher Einstieg in die Welt der E-Mobilität. Das fühlt sich gut an.

Als Modell ist der Mii ein bisschen von gestern (Marktstart 2011), in der immer noch kühlen Morgendämmerung der Elektromobilität kann das aber auch als warmes Willkommen verstanden werden. Man steckt einen rührend klassischen Autoschlüssel ins Zündschloss und nimmt die völlige Abwesenheit von Touchscreens zur Kenntnis, um dann sein Smartphone in die simple RitschKlack-Halterung am Armaturenbrett zu klemmen, im tröstliche Wissen, dass Google Maps den Stau auf der Wiener Tangente zuverlässiger voraussagen wird als das teure VW-Navi im T-Roc des Nachbarn.

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