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Mercedes-Benz Marco Polo: Hundert Sachen

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Mercedes-Benz Marco Polo: Hundert Sachen
Andreas Riedmann©Andreas Riedmann
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Reduzierung bis zum Stillstand: ein Sonnenuntergang über der Stadt und zwei Übernachtungen unter einem Kirschbaum mit kaum Ausrüstung. Unterwegs im Mercedes Marco Polo.

In den frühen Nullerjahren ist mir das einfache Leben erstmals als Zahl begegnet. Es war ein beiläufiges Zusammentreffen, in einer Fernsehsendung wurde ein Mann vorgestellt, der seinen Besitz auf 100 Dinge reduziert hatte. Zwei Details hakten sich in meine Erinnerung ein: die Akribie, mit der er seinen Besitz zählte, und die Tatsache, dass alles, was er besaß, die gleiche Farbe hatte. Seine Socken, von denen jedes Paar einen Einzelposten der hundert einnahm, seine Hose, seine T-Shirts und seine Schuhe waren WEISS. Und: Der Mann hatte kein Auto, kein Fahrrad, nicht einmal eine Wohnung, aber eine Hängematte (Baumwolle, naturfarben), um jederzeit sein Lager aufschlagen zu können, wo er bleiben durfte. (Ich hoffe, man ließ ihn dort auch die Waschmaschine benutzten.)

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