Mit dem Galaxy gewinnt man ständig neue Freunde. Sei es, weil sieben Mann hoch bequem nach München zu einem Konzert wollen oder weil jemand Hilfe bei einer Übersiedelung braucht: Der Galaxy war in den abgelaufenen Monaten immer der Helfer und Retter in Personalunion. Dass er dazu auch noch gut fährt, kommt als Bonus obendrauf – doch immer der Reihe nach:
Ein halbes Jahr Galaxy
Als der Galaxy vor einem halben Jahr in unsere Redaktionsgarage eingezogen ist, haben wir etwas Zeit gebraucht, um Freunde zu werden. Auf der Habenseite stand damals (wie heute) unbestritten sein feiner Auftritt, der besonders von der neuen Front unterstrichen wird. Viel hübscher kann man einen von Haus aus eckigen Van kaum zeichnen. Überrascht waren wir, dass es mittlerweile Zwanzigzöller braucht, um den Wagen schnittig dastehen zu lassen – das brennt beim Reifentausch dann doch ziemlich im Börsel. Der erste Eindruck vom Innenraum war bei allen uneingeschränkt positiv. Schon beim ersten Hineinsetzen wussten wir, dass das Gestühl locker für 1000 Kilometer am Stück ausgelegt ist, die Verarbeitung der feinen Materialien ist solide, die Zahl der Knöpfe überschaubar. Viele Funktionen lassen sich über den großen Multimediatouchscreen am Armaturenbrett steuern, allerdings verlangt dieser ein wenig Eingewöhnungszeit. Der Startbildschirm ist in vier Zonen unterteilt: Navigation, Entertainment, Telefon und Klimatisierung – wobei letztere herkömmlich (und deutlich schneller) über analoge Regler und Druckknöpfe gesteuert werden kann. Sogar Sprachsteuerung ist an Bord: Ja, sie funktioniert. Nein, wir haben sie kein zweites Mal benutzt.