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DS 9: Land des Lächelns

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DS 9: Land des Lächelns
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Die Franzosen schicken uns einen feschen Prinzen aus Shenzhen und verwöhnen uns mit Insignien des sozialen Aufstiegs. Die Premiumhersteller fürchten sich trotzdem nicht.

Wenn wir DS hören, schweben immer noch technologische Heldentaten, Glanz und Glamour aus der Vergangenheit durch unsere Köpfe, also die Geschichten von hydropneumatischer Federung, fauteuilartigem Gestühl, hochsensibler Lenkung sowie ebensolchen Bremsen und damit wiederum unvergleichlichem Komfort. Außerdem: Wo die Preislisten der billigsten Diesel-Mercedes begannen, bekam man schon die feinsten DS.

Der DS 9 weist tatsächlich Parallelen zu glorreichen Zeiten auf. PSA gründete 2015 „DS Automobiles“ als Feinspitzmarke und nennt sich „Hersteller von Prestigewagen“. Der DS 9 ist nunmehr als Flaggschiff der Marke gedacht, wie gerne gesagt wird. Wir begegnen dieser Behauptung mit einer einfachen Prüfung und ermitteln den Kilopreis, eine bewährte Methode, technischen Inhalten einen verlässlichen Rahmen zu verleihen. Und wir entdecken, was schon vor Jahrzehnten für die besten Autos der Franzosen galt: Wo die Preisliste der Premiummarken gerade erst beginnt, bekommt man schon einen umfassend ausgestatteten DS 9 ohne nennenswerten Bedarf, noch in der Aufpreisliste zu wühlen. Oder wie der Hersteller es auch selber ausdrückt: Man bekommt eine große Premium-Limousine (Audi A6/ BMW 5er/Mercedes E) zum Preis einer kleineren (A4/3er/C-Klasse). Wobei man hier die Fahrzeuglänge als Unterscheidungsmerkmal angeführt.

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