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BMW M8 Competition Cabrio: Ich, unverbesserlich

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Ein Cabrio in Rennsportzurichtung ist am Ende hauptsächlich eine feinstoffliche Körpererfahrung. Homöopathie auf Physik übersetzt, quasi.

Wie man zu so einem M8-Cabrio in der Zurichtung Competition findet, ist eine sehr eigene Geschichte. Sie hat viele psychosoziale Aspekte und eine stark ausgeprägte materiell-finanzielle Baseline. Der Ort der Handlung kann auch gerne in einem Emirat oder einer reichen US-Küstenregion liegen. Weil den M8 als Competition Coupé, also aufwendig getrimmt nach Art der Rennstrecke, verstehen wir. Aber das Cabrio?

Im normalen Leben wirkt die Competition-Zuspitzung unterm Stoffverdeck eher metaphysisch, was zugegeben bei 625 PS, 750 Nm und einem roten Bereich, der bei 7200 Touren beginnt, ein bisschen komisch klingt. Aber die Argheitenversammlung macht etwas mit der Energie-Aura, und die Körperfasern richten sich stramm wie Metallspäne auf einen Magnetpol des Vermögens, und das ist – weil eigentlich ereignis­unabhängig – der wahrhaft relevante Gegenwert für die 200.000 Euro plus, die man bezahlt hat.

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