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Formula Student in Spielberg: Plan über Bord

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Ein Jahr haben Studenten bei der Formula Student Zeit, vom weißen Blatt Papier an ein Rennauto zu entwerfen. Und weil die Realität besser ist als jede Simulation, finden sich alle Teams zu einem Rennen am Ring ein, bei dem technische Prüfungen genauso wichtig sind wie stabile Bierkisten und Wetterglück.

Stell dir vor, es ist Idylle, und keiner schaut hin. Die nachmittägliche Sonne überzieht die Almen ringsum mit einem Goldschimmer, aber das interessiert niemanden im Infield des Red Bull Rings. Dort kreischen Viertaktmotoren unter Last bei der Pegelmessung, es riecht nach verbranntem Sprit und Gummi. Mit metallenen Vorrichtungen schieben Jungen und Mädchen in identischen Teamleiberln ihre Rennautos hin und her. Die Boliden sehen aus wie eine Mischung aus Formel-1-Auto und Seifenkiste, die Fahrer – im Zickzack zwischen den Prüfständen ferngesteuert – wirken wie Kinder im Einkaufswagerl, die von ihren Eltern durch die Gänge geschoben werden. Almen? Welche Almen?

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