
Helmut Marko ist seit Jahren die treibende Kraft hinter den Formel-1-Aktivitäten von Red Bull. Mit der Autorevue spricht er über das zukünftige Motorenreglement, den Reiz der Formel E und seine Lieblingsszenen aus knapp fünf Jahrzehnten in Spielberg.
Die Formel 1 verhandelt über ihre Zukunft, über den Motor. Angenommen, Helmut Marko macht die Regeln. Was kommt?Zwölf Zylinder! 1.000 PS! Und als grünes Mascherl ein Einheitskers.
Klingt puristisch.Das mit den zwölf Zylindern wäre das Optimum, wird aber mit den Herstellern schwer zu machen sein, was ich nicht verstehe. Ferrari verkauft 80 Prozent Zwölfzylinder in seinem Angebot, Mercedes AMG hat das auch. Der Herr Lauda fährt so was. Er holt mich ab und kurbelt das Fenster runter, nur um zu sagen: „Hör mal, wie dermaßen geil das klingt!“ So etwas wollen 98 Prozent der Leute.