Eine Wurz-Saga der besonderen Art: Alex Wurz lässt den hochdekorierten Sieger-Stratos seines Vaters restaurieren, und pünktlich zum Jubiläum wird heuer gemeinsam in Goodwood ausgefahren.
Was fällt einem Waldviertler Müllermeister zuerst auf, wenn er das erste Mal im eigenen Lancia Stratos sitzt? „Naja, ich war damals Memphis-Vertragsraucher und hab’ zu meiner Frau gesagt: So ein teures Auto, und nicht einmal ein Aschenbecher drinnen.“
Die Ansprüche von Franz Wurz an den Stratos haben sich dann eh geändert: Er wurde damit 1976 Rallycross-Europameister, für die Saison ’78 kaufte ihn Andy Bentza, wurde ebenfalls Europameister und fuhr das Ding, bis wirklich nichts mehr ging. Danach schmurgelte der Stratos in einer Werkstättenecke 30 Jahre still vor sich hin, bis heuer, pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum des EM-Titels und zum Siebziger von Franz Wurz, wieder zusammenkam, was zusammengehört.