APA/AFP/OSSERVATORE ROMANO/Handout
Papst lehnt geschenkten Lamborghini Huracán ab

Papst lehnt geschenkten Lamborghini Huracán ab

Lamborghini schenkte Papst Franziskus einen personalisierten Huracán – doch der wollte den Wagen nicht. Nun wird der Lambo versteigert, der Erlös soll diversen Wohltätigkeitsorganisationen zu Gute kommen.

Zuletzt aktualisiert am 15.11.2017

Ein Lamborghini als Papamobil? Nicht mit Papst Franziskus: Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche lehnte ein großzügiges Geschenk des italienischen Sportwagenherstellers ab. Lamborghini hatte dem für seine Bescheidenheit bekannten Argentinier am Mittwoch ein Sondermodell des Huracán übergeben, der nun auf Wunsch des Papstes versteigert werden soll.

Ein Lamborghini mit päpstlichem Segen

Der Papst-Lamborghini trägt – den Vatikan-Farben entsprechend – eine weiße Lackierung mit goldenen Verzierungen. Fotos von der Fahrzeugübergabe in Vatikanstadt zeigen, wie Franziskus den Wagen segnet und einen Stift ansetzt, um die Fronthaube zu signieren. Direkt im Anschluss an die Zeremonie wurde der Huracán an das Auktionshaus RM Sotheby’s übergeben, das das Supercar für den Papst versteigern wird.

Erlös kommt Wohltätigkeitsorganisationen zu Gute

Der Erlös aus der Auktion soll im Exil lebenden Christen aus dem Irak, Opfern von Menschenhandel und Prostitution sowie italienischen Wohltätigkeitsorganisationen in Afrika zu Gute kommen. Es ist davon auszugehen, dass der Papst-Lambo einen deutlich höheren Preis als „herkömmliche“ Huracáns erzielen wird, die für etwa 200.000 Euro erhältlich sind.

Autos als Mittel zum (guten) Zweck

Der Lamborghini ist nicht das erste Auto, das Papst Franziskus für den guten Zweck versteigern lässt. Bereits im Vorjahr ließ der 80-jährige drei VW Golf, die er im Rahmen eines Festivals in Polen genutzt hatte, versteigern. Der Erlös floss in die medizinische Versorgung syrischer Flüchtlinge im Libanon.