Mobed: Zelten AUF dem Motorrad

Mit „Mobed“ muss man (fast) nie mehr vom Motorrad steigen – und kann sogar auf seinem Bike schlafen.

Zuletzt aktualisiert am 02.10.2016

Es gibt Tage, an denen möchte man am liebsten gar nicht mehr vom Motorrad steigen. Mit dem Mobed ist das auch nicht mehr nötig: Die Konstruktion ist ein Bett mit einem Zelt, das die Übernachtung auf dem Motorrad ermöglicht – und das angeblich sogar ziemlich komfortabel.

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© Bild: Mobed.eu

Dass man ein Bett samt Zelt auf einem Motorrad aufbauen kann, ist eine Sache. Dass man als ausgewachsener Mensch auch tatsächlich darin liegen und sich womöglich hin- und herwälzen kann, ist eine andere. Daher beschäftigt sich auch die zweite Frage in den FAQs der Mobed-Website mit der Gefahr, umzufallen. Die Antwort: „Motorräder kippen bekanntlich leicht, stehen jedoch relativ sicher bei geeignetem Untergrund auf dem Hauptständer. Das Mobed ist verwendbar, wenn das Motorrad auf festem Untergrund auf dem Hauptständer mit Erweiterung oder zusätzlich verzurrt wird.“

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© Bild: Mobed.eu

Fragt sich nur noch: Wozu braucht man bitte ein Bett auf dem Motorrad? Warum baut man sein Zelt nicht einfach daneben auf? Auch darauf haben die Erfinder von Mobed eine Antwort parat: So sei mit der Konstruktion die Übernachtung auch auf Parkplätzen oder Raststätten, auf denen Zelten eigentlich verboten ist, erlaubt. Auch sei man vor allerlei Getier besser geschützt als bei einer Übernachtung in Bodennähe. Und zu guter Letzt werde das Motorrad auch mit der bestmöglichen Diebstahlsicherung ausgestattet: Dem Besitzer selbst.

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© Bild: Mobed.eu

Natürlich ist das Mobed nicht mit jedem Motorrad kompatibel. Das Aufbauen des aktuellsten Zweirad-Zelts ist nur auf der BMW R1200 GS Adventure der Baureihen 2006-2013 sowie der BMW R1200 GS der Baureihen 2004-2012 mit nachgerüstetem Adventure Kofferträger möglich. Auch egal – denn zu kaufen gibt es das Mobed derzeit sowieso nicht. Wer trotzdem Interesse hat, kann die Erfinder per Mail kontaktieren.