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Der Verbrenner in Zeiten des Elektroantriebs

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Neuer Range Rover: In die Vollen
Andreas Riedmann©Andreas Riedmann
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Das Wiener Motorensymposium war über 40 Jahre lang ein global bedeutendes Event für Verbrennungsspezialisten. Ein Ende ist trotz Hinwendung zum Elektroantrieb nicht in Sicht. Die Elektrifizierung hat die Antriebsthematik nur noch spannender gemacht, erklärt der Veranstalter Bernhard Geringer.

Das Wiener Motorensymposium war lange Zeit sozusagen der Kardiologenkongress der Automobilhersteller. Der Verbrennungsprozess wurde bis in seine intimsten Zonen ausgeleuchtet. Gibt es Ihrer Erinnerung nach einen Zeitpunkt, ab dem die Thematik – Stichwort Hybridisierung, Elektrifizierung – in die Breite ging?

Schon in den 1990er-Jahren war das Thema Kraftstoffe sehr wichtig, etwa Biodiesel, Biosprit. Mit Pflanzenöl für Traktoren hat es schon in den 1980erJahren angefangen. Bei den Plenarvorträgen waren immer strategische Überlegungen der Autoindustrie im Mittelpunkt, mit vielen Beiträgen der Spitzen der Autoindustrie. Ferdinand Piëch war etwa ein gern gesehener Redner und Gast. Ich erinnere mich an Beiträge über das Elektroauto, das schon in den 1990er-Jahren in der Forschung präsent war, wie auch Wasserstoff. Audi brachte ja Kleinserien Mitte der 1990er-Jahre, zum Beispiel den Audi duo als ersten Plug-in-Hybrid zum Aufladen an der Steckdose mit Energierückgewinnung durch Rekuperation.

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