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Strompreis-Untersuchung: Brennen an der Ladesäule

Strompreis-Untersuchung: Brennen an der Ladesäule

Die Abrechnung des Strombezugs in Minuten statt Kilowattstunden und eine unübersichtliche Verschachtelung von Geschäftsmodellen zwischen Energieversorgern und Inkassounternehmen dämpfen die Freude am Elektroauto.

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 08.02.2020

Auch wenn das Fahren mit dem Elektroauto von den Energiekosten her im Durchschnitt etwas billiger kommt als mit Benzin oder Diesel, die Frage, wie viel es wirklich kostet, ist im Vorhinein kaum zu ermitteln. Das erkennt man sofort, wenn man die Tarifmodelle der Betreiber von gewerblichen öffentlich zugänglichen Ladesäulen ansieht. Die Arbeiterkammer hat 2018 eine Studie zu Preis­situation und Abrechnungsmethoden veröffentlicht und diese nun aktualisiert. Die einfache Schlussfolgerung daraus: Es hat sich nichts gebessert. Es ist höchst an der Zeit, dass der Gesetzgeber europäisches Recht umsetzt, also die EU-Richtlinie zur Festlegung einheitlicher Standards beim Infrastrukturaufbau für alternative Kraftstoffe 2014/94 EU befolgt, welche die Möglichkeit eines einfachen und eindeutigen Preisvergleichs einfordert.

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