Zum 70. Jubiläum gewährte Ferrari dem britischen Ableger des Technologie-Magazins Wired einen Blick hinter die Kulissen des berühmten Werks in Maranello. Am selben Ort, wo Enzo Ferrari vor sieben Jahrzehnten die ersten Autos bauen ließ, entstehen nun rund 8.400 Fahrzeuge. Die altbewährte Handarbeit wurde mittlerweile um zahlreiche High Tech-Komponenten erweitert. Ferraris Chief Manufacturing Officer Vincenzo Regazzoni gibt einen Überblick über die Arbeit, die in die Fertigung von 488 GTB, LaFerrari und Co. fließt.
Video: Ferrari-Werk in Maranello
Herstellung der Ferrari-Motoren
Die Motoren werden aus zwei verschiedenen Aluminiumlegierungen gefertigt. „Der Motor ist so speziell für uns, weil er das Herz, die Seele des Autos darstellt“, so Regazzoni. Dementsprechend viel Arbeit fließt in die Fertigung des Biturbo-V8, der in Maranello entsteht.


Autonome Fahrzeuge am Werk
Die Fertigungsstraße ist in drei Segmente unterteilt. Im ersten werden die elektrischen Komponenten verbaut. Am Produktionsprozess sind mittlerweile auch zahlreiche Roboter beteiligt. Sogar autonome Fahrzeuge sind hier am Werk, die von einem magnetischen Leitsystem im Boden gesteuert werden. Insgesamt acht dieser selbstfahrenden Mitarbeiter bewegen Antriebsstränge und Karosserien.


Zusammenarbeit von Mensch und Maschine
Anschließend werden Räder, Stoßfänger und die Windschutzscheibe verbaut. Im dritten und letzten Teil der Fertigungsstraße steht das Interieur im Mittelpunkt: Hier entstehen Sitzbezüge und Sonnendächer in enger Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.


Am Ende der Produktionsstraße werden alle Feinabstimmungen vorgenommen. Was am Schluss dabei herauskommt, ist – ein echter Ferrari eben.

