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Alfa Romeo Giulia und Stelvio Quadrifoglio NRING: Historie trifft Biturbo

Es gibt jetzt die Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio NRING und den Stelvio NRING. Zwei wirklich, wirklich teure Sondereditionen.

18.06.2018 Online Redaktion

Ganz natürlich und wie selbstverständlich hat jeder Autohersteller mit einer Minimalmenge an Historie eine Verbindung zum Nürburgring. Alfa Romeo wurde 1910 gegründet, hat deswegen reichlich Heritage und natürlich jede Menge Berührungspunkte mit der legendären Rennstrecke. Mit der Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio NRING und dem Stelvio Quadrifoglio NRING gibt es jetzt zwei unfassbar teure Sondereditionen, die auf diese Historie hinweisen sollen.

Alfa Romeo Giulia und Stelvio Quadrifoglio NRING
© Bild: Alfa Romeo

Alfas Beziehung zum Nürburgring

Die Legende von Alfa Romeo ist auch auf Tazio Nuvolari und dessen Leistung auf dem Nürburgring zurück zu führen. In den 1930er Jahren holte er reichlich Pokale für die italienische Marke. Darunter ein Sieg beim Großen Preis von Deutschland 1932 im Tipo 8C 2300 Monza und 1935 im Tipo B-P3. Einen weiteren Erfolg für Alfa gab es 1966, als die Alfa Romeo Giulia Sprint GTA als erster GT den Ring in unter zehn Minuten umrundete. Etwas später, 1975, war der Sieg von Arturo Merzario im Tipo 33TT12 ein Schritt auf dem Weg zur Marken-Weltmeisterschaft für Alfa Romeo. 1993 gab es dann einen Sieg in beiden DTM-Rennen für den Nürburgring-Neuling Nicola Larini im Alfa Romeo 155 V6 Ti.

Um diese Siege zu feiern und um auf die reiche Historie hinzuweisen bringt Alfa Romeo jetzt zwei Sondermodelle raus. Die Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio NRING und den Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio NRING. Beide sind auf 108 Stück limitiert – eben weil die Marke heuer 108 Jahre alt wird. Man muss die Feste feiern, wie sie fallen.

Alfa Romeo Giulia und Stelvio Quadrifoglio NRING
© Bild: Alfa Romeo

Genug Power für den Nürburgring

Basis der beiden Modelle ist der 2,9-Liter-V6-Birtubo mit 510 PS und 600 Newtonmetern Drehmoment – kombiniert mit einer 8-Gang-Automatik inklusive Schaltwippen aus Aluminium am Lenkrad. Während bei der Gulia diese Leistung gen Hinterachse gefeuert wird, werden beim Stelvio alle vier Räder angetrieben. Beide Fahrzeuge verfügen über ein aktives Sperrdifferenzial an der Hinterachse. Dazu kommt eine Steuereinheit, die Komponenten von Fahrwerk, Antriebsstrang und Motor miteinander vernetzt.

Doch der eigentliche Unterschied zu den Quadrifoglio-Serienmodellen ist die Ausstattung. So gibt es Sportschalensitzen von Sparco, eine Kohlefaser-Keramik-Bremsanlage von Brembo, ein Alcantara-Sportlenkrad und einige Kohlefaser-Details im Exterieur (Außenspiegelklappen, Kühlergrill-Einsatz, Seitenschweller beim Stelvio und das Dach der Giulia). Auch die Lackierung wurde speziell für diese beiden Modelle entwickelt. Sie nennt sich „Grigio Circuito“.

Alfa Romeo Giulia und Stelvio Quadrifoglio NRING
© Bild: Alfa Romeo

Preis und Leistung

Die Giulia erledigt den Spurt auf Tempo 100 in 3,9 Sekunden und hat eine Höchstgeschwindigkeit von 307 Stundenkilometern. Der Stelvio ist zwar schneller auf Tempo 100 (3,8 Sekunden), erreicht aber „nur“ 283 Stundenkilometer. Doch diese Leistung muss bezahlt werden. Der Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio NRING kommt um 158.500 Euro, die Giulia Quadrifoglio NRING kostet 148.100 Euro.

Alfa Romeo Giulia und Stelvio Quadrifoglio NRING
© Bild: Alfa Romeo

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