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Kommentar – Alles, Ford?

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Kommentar – Alles, Ford?

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Um eine gute Zukunft zu haben, will Ford auch für Nicht-Autofahrer interessant werden. Susanne Hofbauer fragt sich, ob Gratis-Kaffee und Kindergeburtstage dabei wirklich helfen können.

Die Herren auf der Bühne in der riesigen Detroiter Joe-Louis-Arena wirken eigenartig verloren. Öffentliche Auftritte von Autoherstellern werden in Amerika ja immer groß dimensioniert. In diesem Fall eishockeyhallengroß. Aus Gewohnheit. Zeigte man doch bisher mit vielen neuen Autos Stärke. Diesmal fehlen die Autos auf der Bühne (fast jedenfalls). Was Ford-Chef Mark Fields in Begleitung von Chairman Bill Ford vielmehr verkündet: Ford wolle in Zukunft nicht mehr nur Autohersteller sein, sondern auch ein Generaldienstleister in Sachen Mobilität.

Das hört man in der Autobranche nicht zum ersten Mal. Auch in Stuttgart, München, Wolfsburg und anderen Hersteller-Headquartern macht man sich Gedanken, wie über das schiere Autoverkaufen hinaus für einen Autohersteller eine prosperierende Konzern-Zukunft zu finden sein könnte. Immer mehr Menschen, immer mehr Autos, die Ballungsräume werden immer größer und dichter: „Der Straßenverkehr ist ein Desaster“, sagt Bill Ford, und auch wenn er damit nicht unrecht hat, klingt es an dieser Stelle seltsam, weil er im selben Atemzug das alte Model T als ultimativen Beweisakt Ford’scher Weltverbesserungsfähigkeit zitiert.

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