Wie pflege ich meine Türgummis?

Sie trennen das Draußen vom Drinnen – und wollen auch etwas Aufmerksamkeit! So halten Türgummis ein Autoleben lang.

02.09.2015 Online Redaktion

Die Türgummis dichten die Lücken zwischen Autotüre und Karosserie ab und halten so Nässe, Schmutz und Wind draußen. Damit sie ihre Aufgabe lange erfüllen, brauchen sie etwas Aufmerksamkeit.

Keine Pflegemittel auf Wasserbasis!

Es gibt eine Vielzahl an Pflegeprodukten für Türgummis. Wichtig bei der Auswahl ist, dass das Mittel nicht auf Wasser basiert. Diese Produkte können im Winter einfrieren und so den Gummi erst kaputtmachen.

Das Zauberwort lautet Fett

Geeignet für die Türgummi-Pflege sind zum Beispiel Hirschtalk, Glycerin, Silikon oder Vaseline. Das kann auch ein Labello sein. Ihr bekommt diese Sachen im Auto-Zubehörhandel (spezielle Türdichtungsmittel), in der Drogerie oder an der Tankstelle.
Um ganz sicher zu gehen, ob die Türdichtungen die Mittel „vertragen“, werft bitte einen Blick in die Betriebsanleitung oder fragt bei einer Vertragswerkstätte nach. Denn manche Hersteller raten bspw. von der Verwendung von Mitteln mit Silikon ab.

Vor dem Auftragen muss die Dichtung gründlich gereinigt werden und vollkommen trocknen. Bei der Verwendung auch die Gebrauchsanweisung beachten! Oft ist ein Schwämmchen beigepackt, ansonsten reicht auch ein staubfreies Baumwoll-Tuch.

Die Türdichtungen sollten in regelmäßigen Abständen eingefettet werden, eine dünne Fett-Schicht reicht dabei aus. Die Pflege der Türgummis ist ein Ganzjahres-Job: Im Winter können sie gefrieren und reißen, im Sommer trocknen sie aus und werden spröde.

Habt ihr Erfahrungen mit verschiedenen Türdichtungs-Pflegemitteln gemacht? Schreibt sie uns in die Kommentare!

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