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Frisch gewaschen und sanft bedeckt.
 

Wie man ein Auto richtig einwintert

Auto einwintern: So bereitet ihr euer Fahrzeug auf einen „erholsamen Winterschlaf“ vor.

04.11.2015 Online Redaktion

Wenn die Temperaturen sinken, ist die Zeit der Ausfahrten mit Oldtimer oder Cabrio vorbei – das Auto wird eingewintert. So bereitet ihr euer Fahrzeug auf einen „erholsamen Winterschlaf“ vor:

Auto einwintern: So geht’s

  • Zuerst muss der geeignete Stellplatz für euer Auto gefunden werden. Eine trockene, gut belüftete Garage mit konstanter Temperatur ist ideal, um Kondenswasserbildung vorzubeugen.
  • Alte Autos mit Metalltank sollten fast vollgetankt sein – so wird Kondenswasser- und Rostbildung im Tank vorgebeugt.
  • Vor dem Einwintern wird das Auto gründlich gereinigt. Auch hartnäckiger Schmutz wie Harz, Vogelkot etc. sollte dabei penibel entfernt werden. Achtet darauf, euer Fahrzeug nach der Reinigung gründlich zu trocknen – Dazu die Türen öffnen und auch die Einstiege, Türrahmen und Dichtungen abwischen.
  • Auch der Innenraum sollte einer gründlichen Reinigung unterzogen werden. Alle Teppiche und Bodenbeläge sollten auf feuchte Stellen überprüft werden. Wenn ihr feuchte Flecken entdeckt, gilt es herauszufinden, woher diese kommen (Verdeck? Schiebedachentwässerung? Undichte Scheibengummis?) und die Ursache zu beseitigen.
  • Auch die Leder-Innenausstattung sollte vor dem Einwintern noch einmal gründlich gereinigt und gepflegt werden. Achtet dabei auf die Empfehlungen des Herstellers sowie die Verwendung von geeigneten Reinigungs- und Pflegemitteln. So wird das Leder vor dem Austrocknen und daraus resultierenden Schäden geschützt.
  • Gummidichtungen sollten auf Risse oder sonstige Schäden überprüft und mit einem geeigneten Pflegeprodukt eingerieben werden.
  • Unterboden und Radhäuser auf (Korrosions-)Schäden kontrollieren und gegebenenfalls gleich ausbessern (lassen).
  • Den Kühlerfrostschutz kontrollieren und gegebenenfalls anpassen. Das Kühlmittel enthält Bestandteile, die Korrosion und Ablagerungen vorbeugen.
  • Die Autobatterie sollte ausgebaut oder zumindest am Minuspol abgeklemmt werden. Alle 2 Monate sollte die Batterie nachgeladen, oder gleich an ein Erhaltungsladegerät angeschlossen werden.
  • Die Handbremse bleibt gelöst, damit die Beläge nicht „festkleben“.
  • Um „Standplatten“ vorzubeugen, sollte der Reifendruck um 0,5 bis 1 bar erhöht oder das Auto aufgebockt werden.
  • Vor dem Einwintern wird das Auto noch einmal warm gefahren, damit Restfeuchtigkeit im System verdunsten kann.
  • Wer’s ganz genau nimmt, wechselt vor dem Einwintern noch das Öl, da altes Öl korrosionsfördernde Bestandteile enthält.
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