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5 Tipps für die Urlaubsfahrt mit Kindern

„Wann sind wir endlich da?“ – 5 Worte, die jeden Autofahrer mit Kindern im Fahrzeug in den Wahnsinn treiben. 5 Tipps für die Urlaubsfahrt mit Kindern.

25.11.2015 Online Redaktion

Egal wie gut ihr euch bereits auf die Fahrt in den Urlaub vorbereitet habt, es geht noch besser und vor allem wenn ein oder mehrere Kinder im Auto sind. Dann heißt es besonders Acht geben, nicht nur auf Sicherheit, sondern auf Unterhaltung! Wir haben 5 wichtige Tipps für euch.

Tipp 1: Beschäftigung

Die ersten 3 Fahrminuten sind fast geschafft, da kommt sie auch schon, die immer und immer und immer wiederkehrende Frage: „Wann sind wir eeeeendlich daaaa???“

Spätestens jetzt sollte unser erster Tipp zum Einsatz kommen: Eine durchdacht ausgewählte Spielesammlung. Wählt ganz gezielt Spiele aus, die eure Kinder auch sonst gerne und freiwillig spielen. Kartenspiele (Uno, Schwarzer Peter, etc.) oder Geschicklichkeitsspiele (eher kein „Mikado“…) können gut geeignet sein, aber auch selbst ausgedachte Spiele wie „Rate die Farbe/die Marke des nächsten Autos das überholt wird“ usw. können für Beschäftigung sorgen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Spiele auch tatsächlich gespielt werden, erhöht sich um ein Vielfaches, wenn die Spiele im Idealfall von den Kindern selbst bereits vor der Fahrt für gut befunden oder sogar selbst ausgedacht wurden. Verstaut werden die ausgewählten Spiele sinnvollerweise immer griffbereit.

Hörbücher, Kinderlieder und Co

Auch Radiohören kann für einige Zeit für Zufriedenheit und Entspannung bei Kindern sorgen. Zusatztipp dazu: Das passende Repertoire bitte vor der Fahrt zusammen mit den Kindern auswählen. Außerdem: Ein eigenes Kinderradio mit Kopfhörern (z.B. batteriebetrieben) sorgt für zusätzliche Entspannung für Kinder und Fahrer, weil so die Beschallung nicht über die Boxen des Autoradios erfolgen muss. (Ausnahme: der Fahrer hört gerne stundenlang Kinderlieder oder Astrid Lindgrens „Michl in der Suppenschüssel“ in Endlosschleife über das Autoradio…)

Tipp 2: Sitzkomfort

Was bei kürzeren Autofahrten nicht spürbar zur Geltung kommt, kann bei längeren Fahrten für große Unzufriedenheit bei Kindern sorgen: Ein schlecht eingestellter Kindersitz; der am Hals reibende Sicherheitsgurt oder „kribbelige/einschlafende“ Füße usw. Abhilfe ist einfach, sollte aber wiederum vor der Fahrt erledigt werden:

Überprüfen, ob die Kindersitze und Sicherheitsgurte der Größe der Kinder angepasst sind.

Für den Sicherheitsgurt kann zusätzlich eine flauschige Stoffummantelung angeschafft werden, die speziell im Halsbereich für einen höheren Wohlfühlfaktor sorgt.

Die Füße des Kindes reichen noch nicht bis zum Boden? „Kribbelige“ und „einschlafende“ Füße sind in dem Fall unvermeidlich, wenn nicht für Abhilfe durch eine Fußablage in passender Höhe gesorgt wird. Als Fußablage kann im Notfall auch ein Bücherstapel sorgen. Besser: Eine höhenverstellbare Fußablage im Fachhandel besorgen, die exakt auf die Größe eines Kindes eingestellt werden kann.

Tipp 3: Kulinarische Versorgung

Welche Snacks die eigenen Kinder am besten vertragen, weiß jeder Vater und jede Mutter selbst am besten. Fakt ist aber: Süßigkeiten in allzu großer Menge finden den Weg dahin zurück wo sie zugeführt wurden gerade bei Autofahrten noch leichter. Daher Süßes nur wohldosiert einsetzen, auch wenn die Versuchung groß ist, damit für Ruhe bei den Kindern zu sorgen…

Tipp 4: Notfall-Vorsorge für Tipp 3

Hat die „kulinarische Abwechslung“ nicht den Hunger gestillt, sondern etwas gar schnell den Weg zurück angetreten? Dann hilft nur: Speibsackerl, ausreichend Küchenrolle, entsprechende Medikamente (Tropfen gegen Übelkeit etc.) und Ersatzkleidung sollten auf keiner Urlaubsreise fehlen – und zwar unbedingt, Sie ahnen es schon, griffbereit.

Tipp 5: Urlaub – VOR dem Urlaub!

Klingt banal, wird jedoch zumeist nicht berücksichtigt. Nehmt euch vor dem Fahrtantritt 1 bis 2 Tage frei. Dadurch kann die Fahrt ausgeruht angetreten werden. In dieser zusätzlichen Zeit können alle Reisevorbereitungen getroffen, das Auto beladen und der Arbeitsalltag hinter sich gelassen werden.

Unser überraschendes Fazit

Es ist durchaus möglich, mit Kindern eine längere Autofahrt so zu gestalten, dass nicht alle Insassen vollkommen entnervt am Zielort ankommen.

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