auto-bein-knie-schmerzen
 

Das hilft bei Schmerzen in Beinen und Knien beim Autofahren

Schmerzende Beine oder Knie? Wir haben die besten Tipps für euch ausgeforscht, damit ihr von Beschwerden verschont bleibt.

06.01.2016 Autorevue Fahrerlager

Bein- und Knieschmerzen zählen ebenso wie Kopfschmerzen, Sehprobleme, Rücken- oder Nackenschmerzen zu den häufigsten Beschwerden von Autofahrern, die häufig lange Strecken zurücklegen. Wir geben euch Tipps die euch dabei helfen sollen schmerzfrei unterwegs zu sein:

Schmerzen in den Beinen

Mögliche Ursachen: Durch die sehr eingeschränkte Beweglichkeit und die ungünstige Haltung leidet bei langen Autofahrten der venöse Rückfluss des Blutes, was sich speziell in den Beinen durch Schmerzen bemerkbar machen kann. Aber auch ein eingeklemmter Nerv oder Muskelverspannungen können die Ursache sein. Im Zweifel und oder bei zu starken Schmerzen solltet ihr unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Das hilft gegen Beinschmerzen beim Autofahren

  • Abhilfe kann hier Bewegung schaffen: So wird die Durchblutung angekurbelt und auch Verspannungen werden am besten vorgebeugt oder gelöst. Regelmäßige Pausen sind somit gerade bei längeren Autofahrten unerlässlich, um einige Schritte gehen zu können.
  • Und auch, um die Füße zwischendurch hochlagern zu können, um den venösen Blutrückfluss zu unterstützen.
  • Regelmäßige und ausreichende Flüssigkeitszufuhr hält zudem das Blut dünn und vermindert so die Gefahr einer Thrombose.
  • Außerdem wichtig: Stellt euren Autositz so sein, dass eine möglichst entspannte Beinhaltung und eine gute Durchblutung der Beine möglich ist. Probiert am besten verschiedene Varianten aus und versucht herauszufinden, welche Einstellung die Beste für euch ist.

Achtung: Sind die Beine nach einer längeren Fahrt verfärbt (z.B. rot oder blau) oder ungewöhnlich dick: Sucht bitte unbedingt einen Arzt auf – akute Thrombosegefahr! Auch bei länger anhaltenden oder immer wiederkehrenden Schmerzen sollte die Ursache auf jeden Fall ärztlich abgeklärt werden.

Knieschmerzen

Das Knie ist das größte Gelenk des Körpers und dementsprechend stark wird es auch beansprucht – speziell beim Autofahren durch die ständige abgewinkelte Haltung der Knie. Der rechte Gasfuß – und somit auch das rechte Knie samt den Sehen – wird durch das dauernde Betätigen des Pedales zusätzlich belastet. Die Ursachen für Knieschmerzen können aber sehr vielfältig sein, da weit verzweigte und hochempfindliche Nervenfasern von der Wirbelsäule bis hin zu den Hüften und weiter bis zu den Füßen reichen. Aber auch eine Fehlstellung der Beine kann für Knieschmerzen verantwortlich sein, welche sich erst durch das längere und dauerhafte Abwinkeln der Knie im Autositz durch Schmerzen bemerkbar macht. Da Knieschmerzen auch Anzeichen einer beginnenden Kniegelenks-Arthrose sein können bzw. noch viele weitere Ursachen haben können, ist eine Abklärung durch einen Arzt bzw. Orthopäden sinnvoll, insbesondere dann, wenn solche Schmerzen regelmäßig auftreten.

Abhilfe bei Knieschmerzen während der Autofahrt

  • Neben einer ärztlichen Abklärung ist es auf jeden Fall sinnvoll, die bereits erwähnten Ruhe- und Bewegungspausen während längerer Autofahrten einzuhalten – speziell dann, wenn schon erste Beschwerden auftreten.
  • Nutzt diese Pausen am besten mit einer Mischung aus Bewegung (z.B. Gehen oder vorsichtiges „Ausschütteln“ der Beine“) und Entspannung (Knie sanft durchstrecken, leichte Dehnungsübungen, Beine hochlagern).
  • Achtet zudem während der Fahrt darauf, dass ihr die Position und den Abwinkelungsgrad der Knie immer wieder verändert.
  • Auch ein weiches Kissen, das unter dem Oberschenkel knapp vor dem Knie gelegt wird, kann dabei helfen, euer Knie zu entlasten.

Wichtig: Große Schmerzen, eine sichtbare Schwellung oder ein Spannungsgefühl am Knie oder stark eingeschränkte Beweglichkeit sind Warnzeichen, die nicht ignoriert werden sollten: Bitte sucht in dem Fall umgehend einen Arzt auf!

Hinweis: Der Artikel enthält mögliche Ursachen verschiedener Beschwerden, die durch Autofahren ausgelöst werden können – aber nicht müssen! Die Hinweise sind somit kein Ersatz für ärztlichen Rat oder eine ärztliche Behandlung.

Gesundheitliche Probleme, egal wie diese entstehen, solltet ihr also immer von einem Arzt abklären lassen!

pixel