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Das Quertreiben war beim Honda S2000 einkonstruiert, sofern man mit den Fähigkeiten des Autos mithalten konnte. Für gemütlicheres Offenfahren gab’s den Mazda MX-5.
 

Honda S2000: Unser aller Neuntausender

Die Schönheit des frei drehenden Saugers trifft auf das knackige Fahrwerk und den offenen Himmel des Roadsters. Ein Banktipp von Klassiker.

03.06.2016 Autorevue Magazin

Natürlich war das Hochdrehen  bis 9.000 Umdrehungen bestechend und bestechend schön, aber davor wollte der Startknopf gedrückt werden. Startknöpfe waren Ende der 90er Jahre eher ausgestorben, die letzten hatten sich bis in die 70er Jahre in Kleinwagen gehalten. Und plötzlich stand der Startknopf für Sportliches, fürs Durchjubeln des Drehzahlbandes, für ungefiltertes Fahren in einem Hochleistungs-Sportler. Das lag nicht nur an der Farbe des Startknopfes, denn auch jener des Citroën 2CV war zuletzt rot. Als Honda den S2000 im Jahr 1999 in den Roadstermarkt schickte, war das Segment schon zehn Jahre alt. Da reden wir natürlich von der Zeitspanne seit der Inthronisierung des Mazda MX-5 als wunderbarer Retter einer Idee, und BMW Z3 und Mercedes SLK waren dem Mazda gefolgt. Der ...
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