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Mit der Elise 111S kam 1999 die Leistungssteigerung, dank ­variabler Ventilsteuerung ­leistete der Rover-Motor jetzt 145 PS. Die prinzipielle Reduktion aufs Wesentliche aber blieb, auch wenn einige Details (Schaltgriff, Armaturenbrett) fortan etwas verspielter ­wirkten.
 

Lotus Elise – Asphalt Fressen

Als Lotus wieder einmal gerettet werden wollte, kam die Elise exakt zur richtigen Zeit. Und präzise nach den Ideen des Formengründers Colin Chapman, obwohl der nicht mehr einflüstern konnte.

29.01.2016 Autorevue Magazin

Colin Chapman war tot, Lotus Elite und Eclat gingen quasi mit ihm, der frontgetriebene Elan mit Isuzu-Motor wurde nicht überall als das Goldene vom Ei gesehen, und der Esprit rollte schon seit 1976 aus den zierlichen Hallen in Hethel. Man kann sich Lotus’ finanzielle Situation in den 80er und frühen 90er Jahren ungefähr vorstellen, da half auch die zeitweise Zugehörigkeit zu General Motors wenig. Ab 1993 gehörte Lotus dann zu Bugatti, worunter man sich ein nicht völlig durchsichtiges Firmenkonstrukt des Unternehmers Romano Artioli vorstellen durfte. Mit den ehrwürdigen Bugattis der frühen Jahre hatte die Firma abgesehen vom Namen nichts zu tun, mit hochtrabenden Plänen von zu geringer Bodenhaftung allerdings schon. Man ahnt, dass der Nährboden, auf dem sich die Elise ...
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