Dachfabrik: Porsche 911 Targa 4

Endlich wieder richtig targa. Natürlich per Knopfdruck.

Veröffentlicht am 30.07.2014

Spektakulär hebt sich die ­Glasscheibe ab, mit flinkem Origami entfaltet sich im ­Bügelrohr die Kinematik des Daches, das sich als stoffbespannter Magnesium-Zwei­teiler entpuppt und vollautomatisch ins motornahe Backrohr eingeschoben wird. Satt senkt sich zum Abschluss das Glas ins Gesamtbild, wobei die Seitenscheiben ungerührt geschlossen bleiben. In neunzehn Sekunden ist der Himmel freigezaubert, allerdings nur bei stehendem Wagen. Denn allfällige Fliehkräfte einer ­ledig­lich mit Tempo 30 gefahrenen Kurve könnten das unter massiver Glaslast stehende ­Gestänge verbiegen. Wie offen ist nun Targa? Porsche hat nachgemessen: Genau 0,911 Quadratmeter. Zufall aber auch.

Jetzt weiterlesenUm den Inhalt zu sehen musst du eingeloggt seinEinloggen
oder hier registrieren

Voriger
Nächster