Wie eines der seltenen WRC-Überholmanöver gehörig schief ging

Überholmanöver sind in der Rallye-Meisterschaft extrem selten – und dieses Aufeinandertreffen von Kris Meeke und Ott Tänak zeigt, wieso.

26.02.2018 Online Redaktion

Während die Fahrer in der Formel 1-WM auf einem Rundkurs Reifen an Reifen um die besten Positionen kämpfen, starten die Autos in der Rallye-Weltmeisterschaft WRC zeitversetzt. Durch diese Startintervalle, die meist bei zwei Minuten Abstand liegen, wird direkten Begegnungen auf den oft unwegsamen, schmalen Streckenabschnitten vorgebeugt. Das heißt aber nicht, dass die Autos sich niemals begegnen – es passiert nur ziemlich selten. Warum es erstrebenswert ist, ein solches Aufeinandertreffen nach Möglichkeit zu vermeiden, zeigt ein Video von der Rallye Schweden:

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und noch aus einer anderen Perspektive

Was war passiert? Auf der 13. Wertungsprüfung war Kris Meeke im Citroën C3 WRC in einer Schneewehe stecken geblieben war, wobei der Turbo in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die daraus resultierende verringerte Geschwindigkeit ermöglichte es dem Toyota-Piloten Ott Tänak, auf Meeke aufzuschließen und ein Überholmanöver zu wagen. Mit verheerenden Folgen: Tänaks Toyota rammte Meekes Citroën. Der Crash gab dem Citroën den Rest, und für Meeke war der Tag zu Ende. Aber auch Tänak landete nach dem Crash im Aus und büßte über zwei Minuten ein. Schuld an dem Zusammenprall sei Meeke, wie Tänak behauptet: Dieser sei mit seinem Citroën just in dem Moment zur Seite gezogen, als Tänak ihn überholte.

Die Highlights der Rallye Schweden

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