Dieses Video zeigt, dass Halo seinen Job doch ziemlich gut macht

Bei dem spektakulären Startunfall beim Grand Prix in Spa-Francorchamps wurde niemand verletzt. Dafür ist auch der umstrittene Cockpitschutz Halo mitverantwortlich, wie dieses Video zeigt.

28.08.2018 Online Redaktion

Als die FIA bekannt gegeben hatte, die Köpfe der Formel 1-Piloten ab der Saison 2018 mit merkwürdigen, Flip-Flop-artigen Bügelkonstruktionen vor umherfliegenden Wrackteilen schützen zu wollen, ernteten die Verantwortlichen dafür viel Kritik und noch mehr Spott und Häme. Doch wie sich am vergangenen Wochenende bereits zum zweiten Mal in der laufenden Saison zeigte, hat die Einführung des Cockpitschutzes Halo dann doch durchaus seine Berechtigung. Bei dem Crash in der Startphase des Grand Prix von Belgien, in dem Nico Hülkenberg den McLaren von Fernando Alonso auf den Sauber von Charles Leclerc schupfte, wurde niemand verletzt – das hätte aber auch ganz anders ausgehen können, wie ein nun auf dem offiziellen Formel 1-Twitter-Account veröffentlichtes Video zeigt.

Cockpitschutz Halo im Praxistest

360-Grad-Video des Unfalls

In dem 360 Grad-Video ist zu sehen, wie Alonsos McLaren auf Leclercs Sauber aufschlägt. Dabei ist eindrucksvoll zu erkennen, dass der Cockpitschutz dabei genau die Funktion erfüllt, für die er eingeführt wurde – den Kopf des Fahrers zu schützen. Alonso hatte bereits unmittelbar nach dem Rennen betont, dass Halo den 20-jährigen Monegassen vor Schlimmerem bewahrt habe. Zu Beginn des Rennens war der deutsche Renault-Pilot Nico Hülkenberg in La Source in das Heck von Fernando Alonso gekracht, dessen McLaren auf dem Sauber von Charles Leclerc landete. Dafür wurde Hülkenberg nachträglich von den Rennkommissaren in der Startaufstellung in Monza in einer Woche um zehn Plätze nach hinten versetzt.

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