Hat Max Verstappen die Strafe für dieses Überholmanöver in Austin verdient?

Nach dem Grand Prix der USA kassierte Max Verstappen eine Fünf-Sekunden-Strafe für ein Überholmanöver – und verlor damit den dritten Platz. Gerechtfertigt oder nicht?

24.10.2017 Online Redaktion

Lewis Hamilton holte den Sieg beim Grand Prix der USA am vergangenen Wochenende. Der Star des Rennens war aber Max Verstappen: Der junge Red Bull-Pilot startete vom 16. Startplatz und kämpfte sich bis auf den 3. Rang vor. Doch die Freude des Red Bull-Piloten währte nicht lange: Für ein angeblich nicht regelkonformes Überholmanöver kassierte der 20-jährige eine Fünf-Sekunden-Strafe, die ihn letztendlich das Podium kostete.

Kimi Räikkönen, der als vierter die Ziellinie überquert hatte, wusste bei der Siegerehrung gar nicht wie ihm geschah. Eigentlich war Verstappen in der 17. Runde an ihm vorbeigezogen und als dritter ins Ziel gekommen. Doch die Rennleitung machte Red Bull einen Strich durch die Rechnung und brummte Verstappen eine Fünf-Sekunden-Strafe wegen Verlassens der Streckenbegrenzung auf, wodurch er auf Platz vier zurückfiel.

Eine ungerechtfertigte Entscheidung, wie viele meinen: “Ich glaube, das ist eine fürchterliche Entscheidung der Stewards. Die Autos waren das ganze Wochenende neben der Strecke”, echauffierte sich Teamchef Christian Horner. “Ich glaube, sie haben die Fans bestohlen.” Auch Verstappen selbst verlieh seiner Enttäuschung mit drastischen Worten Ausdruck – und wähnt sich als Ziel einer persönlichen Aversion eines gewissen Stewards: “Mit dummen Entscheidungen wie diesen tötet man den Sport”, so der nunmehr Viertplatzierte in den USA. “Es ist dieser Idioten-Steward der immer Entscheidungen gegen mich trifft.”

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