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Neuer Rundenrekord und 250. Grand Prix für Red Bull in Monaco

Das Rennen in Monaco wird der 250. Grand Prix für Red Bull – und für einen würdigen Auftakt haben die “Bullen” gleich mehrere Rundenrekorde aufgestellt.

25.05.2018 Online Redaktion

Am Wochenende startet Red Bull in Monaco in den 250. Grand Prix seiner Rennstall-Geschichte. Das feierte das britisch-österreichische Team zum Einstieg gleich einmal mit Bestzeiten: Mit den neuen Hypersoft-Reifen pulverisierten Daniel Ricciardo und Max Verstappen in den freien Trainings am Donnerstag wechselweise den bestehenden Rundenrekord.

Erst brach Daniel Ricciardo am Vormittag mit einer Zeit von 1:12,126 Min. den 2017 von Kimi Räikkönen aufgestellten Rundenrekord, wurde dann aber noch von Teamkollege Max Verstappen überflügelt. Schließlich setzte Ricciardo dann noch einen drauf und blieb als erster Fahrer in Monaco mit 1:11,841  unter 1:12 Minuten.

© Bild: Mark Thompson / Getty Images

Siegeshoffnung zum Jubiläum

Das schürt natürlich die Hoffnung, beim 250. Formel 1-Rennen gute Plätze erobern zu können. Dazu kommt, dass auf den 19 engen Kurven auf nur 3,337 Kilometern in Monaco eher Grip, Traktion und Balance als Power gefragt sind, was den “Bullen” in die Karten spielt. Die beste Sieg-Voraussetzung wäre eigentlich ein Start aus der Pole Position, dagegen spricht im Fürstentum allerdings die jüngere Statistik: Denn während von den bisherigen 65 Rennen der Formel 1 in Monaco (offiziell ist es der 76. Monaco Grand Prix) zwar 28 aus der Pole gewonnen wurden, hat es der jeweils vom besten Startplatz ins Rennen gehenden Fahrer in den letzten drei Jahren nicht geschafft, den Sieg einzufahren.

© Bild: Mark Thompson / Getty Images

Vorsichtiger Optimismus

Trotzdem zeigt man sich bei Red Bull optimistisch. “Wenn unser Chassis wo zur Geltung kommt, dann hier. Langsam kommen wir in die Favoritenrolle”, meinte etwa Red Bulls Motorsport-Berater Helmut Marko im ORF-Interview. Die Piloten selbst sind noch zurückhaltend: “Bei uns ist der Unterschied zwischen Training und Qualifying normalerweise nicht so groß wie das, was Ferrari und Mercedes noch finden”, sagte Ricciardo in Anspielung auf den Qualifikations-Modus, dank dem Mercedes und Ferrari bei der Ausscheidung um die Startplätze im Rennen zusätzliche PS aktivieren können. Das funktioniert bei Red Bull wegen der schwächeren Renault-Motoren nicht.

© Bild: Mark Thompson / Getty Images

Red Bull rechnet mit Druck von Ferrari und Mercedes

“Sie werden also die Lücke im Qualifying mit Sicherheit schließen”, befürchtet Ricciardo. “Aber wenn wir eine wirklich gute Runde hinbekommen, haben wir nach wie vor eine gute Chance. Das ist dann mein Job am Samstag”, so der Australier. Verstappen sieht das ähnlich: “Sie werden uns dank der Motoren-Modi näher kommen. Aber ich bin sicher, auch wir können noch etwas zulegen.” Ricciardo ist überzeugt, dass alle Fahrer der drei Topteams am Samstag unter 1:12 Minuten bleiben – so wie er es im Donnerstags-Training vorgelegt hat. “Wir haben die Latte gelegt. Ferrari und Mercedes werden nun Druck machen. Aber zumindest heute haben wir getan, was wir tun konnten. Das war gut.”

 

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