Wie man im Rallycross-Qualifying mit Motorhaube vor dem Gesicht Zweiter wird

Der zweifache DTM-Gesamtsieger zeigte beim Rallycross in Silverstone, dass eine hochgeklappte Motorhaube einen nicht von der Weiterfahrt abhalten sollte – und dass man auch mir schwer eingeschränkter Sicht Zweiter im Qualifying werden kann.

30.05.2018 Online Redaktion

Im Rallycross geht’s mitunter etwas brachialer zu. Schwache Nerven sind hier fehl am Platz. Zum Glücken hat Timo Scheider damit nicht das geringste Problem: Der zweifache DTM-Gesamtsieger und nunmehrige Rallycross-Pilot zeigte während eines Qualifying-Rennens in Silverstone, dass man sich auch von einer Motorhaube vor dem Gesicht nicht davon abhalten lassen sollte, eine gute Zeit einzufahren.

Es war das erste Mal, dass die Americas-Rallycross-Serie außerhalb Amerikas gastierte. Am Silverstone Circuit in Großbritannien bewies Scheider, dass seine Fahrleistungen auch nach dem Ende seiner DTM-Karriere beeindrucken können: In einem Qualifying klappte aus ungeklärten Gründen die Motorhaube seines Seat Ibizas hoch. Das konnte den Deutschen aber nicht davon abhalten, den zweiten Platz einzufahren.

ARX Q2 race 1 and Timo Scheider was flying with bonnet covering the window! WOW!😎

Gepostet von Rallycross the World am Samstag, 26. Mai 2018

Da es sich aber eben doch “nur” um Americas Rallyecross handelt, gibt es keine Videoaufnahmen von Scheiders zweifelsohne beeindruckendem Lauf. Lediglich ein kurzer Clip sowie einige Bilder illustrieren, wie der 38-jährige das Qualifying mit einer Motorhaube vor dem Gesicht meisterte. Die reichen aber, um uns ziemlich zu beeindrucken.

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