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Racing Rookie Teesdorf I: NÖ LIMIT

Teesdorf/NÖ war der erste Austragungsort des Racing Rookie 2017. Wir stellen vor: 82 glückliche Teilnehmer, darunter vier überglückliche Vorfinalisten in Rennkäfighaltung.

20.05.2017 Autorevue Magazin

Endstation hieß es bei der ersten Vorausscheidung für 78 Rookies, Sehnsucht haben die ersten vier Vorfinalisten dafür umso mehr: nach mehr Fahrpraxis in den Renngeschossen, dem Spaß am Wettkampf und dem Rallye-Fiesta, der dem Sieger am Ende winkt.


Nico Kratky, 18.
Blut geleckt hat der HTL-Schüler schon beim Motocross. Zu Buche steht derweil ein Kahnbeinbruch, was vielleicht der Grund für die Eltern war, ihm das Heizen mit Knautschzone nahezulegen. Sein bester Freund hat es nicht weitergeschafft, aber gönnt Nico den Erfolg mit breitem Grinsen. Im Vorfinale möchte der bescheidene Informatiker seinen kühlen Kopf bewahren, die Anspannung von der Vorausscheidung schüttelt er bei einem Metal-Konzert ab.


Sebastian Lorenz, 20.
„Ein Astrophysiker mit Benzin im Blut“: Der Steckbrief des Nachmittags-Zweiten liest sich wie eine Werbung für ElitePartner. Neben seinem Astrophysik-Studium und seinem Beruf als Software Engineer schraubt er mit Freunden an einem Rallye-Fiat-Stilo, der nicht angemeldet ist und deswegen auch sicher nicht zur Vorbereitung genützt wird. Ja, klar. Da mit 20 sein letzter Antritt gekommen ist, wird er alles geben, um sich den Rallye-Fiesta am Ende zu krallen.


Stefan Kern, 18.
Ursprünglich wollte seine ganze Klasse letztes Jahr zum Racing Rookie, tatsächlich angemeldet hat sich nur er. Es scheint ihm Spaß gemacht zu haben, denn heuer hat er es erneut probiert und es in die nächste Runde geschafft. Seinen Erfolg möchte er der Klasse nur dezent unter die Nase reiben, vielleicht mit einem Foto vom Klassement auf Facebook. Fit fürs Vorfinale wird er auf der Couch, denn mit Lenkrad und PlayStation ist er gut gerüstet.


Lukas Penschitz, 18.
Bereits mit fünf Jahren am Quad unterwegs, holte ihn der Papa vom Motocross zum Geländeslalom. Den fährt er zusammen mit seinem Cousin. Weil der zu alt für den Racing Rookie ist, muss Lukas die Familienehre verteidigen. Gewinnt der Installateur aus der Buckligen Welt den Rallye-Fiesta, will er auch seine Freundin damit fahren lassen, denn erst unter ihrem strengen Blick hat er auf der Schleuderplatte den nötigen Erfolgsdruck verspürt.

 

Wie sich an den Fotos der übrigen Teilnehmer ablesen lässt, muss man nicht gewinnen, um beim Racing Rookie einen gaudigen Tag zu haben.

Auch diesmal matchten sich komplette Neulinge mit rennerfahrenen Routiniers und lernten Schritt für Schritt den sicheren Umgang mit bis zu 350 PS im Grenzbereich. Souveräne Leistungen im Kart, beim Nasshandling und auf der berüchtigten Schleuderplatte –  schon bei Fahrtechniktrainings der Seismograf für Können am Volant – lösten die Tickets für die vier Tagessieger.

Sie werden beim Vorfinale in Melk noch einmal hinters Lenkrad gebeten. Wer dort gute Figur macht, sieht sich vielleicht im Finale und am Ende als Besitzer eines Rallye-Fiesta mit Ausrüstung und weiteren Techniktrainings im Wert von 40.000 Euro.

Wenn du dich als rechtmäßigen Anwärter auf das Auto siehst oder einfach nur einen Tag Motorsportluft in kontrollierter Umgebung schnuppern willst, melde dich für einen der kommenden Termine an.

Racing Rookie 2017

25.05. St. Veit an der Glan
25.06. Melk
22.07. Teesdorf (Ladys only)
05.08. Saalfelden

Anmeldung für die Geburtsjahrgänge 1996–2000 unter:
www.racingrookie.at
Anmeldegebühr € 25,–

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