Racing Rookie 2013: Zwei würdige Sieger

Aber nur einer kann Racing Rookie 2013 werden. Die Kurzchronik eines spannenden Finales.

Veröffentlicht am 28.08.2013

Die erste Hälfte des Tages dient dem Aufwärmen, dem Einstimmen auf das entscheidende Finale, wiewohl: Ganz unerfahren sind die 20 Finalisten heute ohnedies nicht mehr, immerhin haben einige schon Rennerfahrung im Kart oder trotz ihrer Jugend gar im Auto, auf jeden Fall aber von den Vorausscheidungen. Dort sind rund 400 hoffnungsvolle Jungtalente angetreten, gnadenlose Selektion hat 20 übriggelassen. Die fahren jetzt am Wachauring unter kundiger Anleitung der ÖAMTC-Instruktoren über den Slalomkurs, durch die Schotterkurve oder über die Schleuderplatte, auch das Kartfahren ist heute wieder dabei, aber ohne Zeitnehmung.

Racing Roookie 2013 Finale
He’s called the Stig.

Die beginnt erst am Nachmittag, zuerst am Slalomkurs – danach sind noch acht Finalisten übrig, bei den anderen hat die Zeit heute leider nicht gereicht. Die anschließende Gleichmäßigkeitsprüfung (die Zeit der ersten Runde ist bei den folgenden beiden exakt einzuhalten) schickt vier Finalisten in die nächste Runde, sie fahren Runden gegen die Stoppuhr – womit Matthias Dilly und Michael Fischer als Gegner des alles entscheidenden Finallaufes feststehen.

Racing Roookie 2013 Finale

Racing Rookie 2013: Selten war das finale Rennen so knapp und spannend

Was danach passiert, geht als spannendster Finallauf ever in die Chronik der Racing-Rookie-Talentsuche ein. Nach zwei überraschenden Überhol- und sonstigen Manövern (nähere Schilderung in der Autorevue) ist perfektes Vermessen des Ergebnisses durch die Jury nötig, danach steht der Racing Rookie 2013 fest: Michael Fischer, HTL-Schüler in Mödling (Fahrzeugtechnik, was sonst) und schon durchaus geübter Rundstrecken-Fahrer.

Racing Roookie 2013 Finale

Matthias Dilly, knapp geschlagen und sichtlich geknickt, hat übrigens eine praktisch ebenso souveräne Performance hingelegt. Schade, dass das Racing-Rookie-Cockpit nur einmal jährlich vergeben wird.


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